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Digitales Amsterdam Dance Event erreichte "Millionenpublikum"

Zu den Highlights des rein virtuell ausgerichteten Amsterdam Dance Events (ADE) gehörte ein Gespräch zwischen Timbaland, Martin Garrix und David Guetta, das 2500.000 Menschen weltweit verfolgten. Insgesamt hätten "Millionen" die ADE-Inhalte genutzt, darunter tausende Fachbesucher.

27.10.2020 10:59 • von Dietmar Schwenger
Fand nur digital statt: da 25. Amsterdam Dance Event (Bild: ADE)

Zu den Highlights des rein virtuell ausgerichteten Amsterdam Dance Events (ADE) vom 21. bis 25. Oktober 2020 gehörte ein Gespräch zwischen Timbaland, Martin Garrix und David Guetta, das 2500.000 Menschen weltweit verfolgten. Insgesamt hätten "Millionen" die ADE-Inhalte genutzt, darunter tausende Fachbesucher, teilen die Veranstalter von der Amsterdam Dance Event Foundation mit, ohne allerdings allgemeine Zugriffszahlen zu nennen.

Gut 35 Millionen User hätten sich etwa über den Hashtag #ADEmoments die Inhalte früherer ADE-Ausgaben angeschaut. Hier gab es etwa Szenen mit Künstlern wie Tiësto, Martin Garrix, Stella Bossi, Don Diablo, Armin van Buuren und Carly Wilford zu sehen.

Wegen der Corona-Restriktionen konnte die 25. ADE-Ausgabe nur digital stattfinden, sowohl die öffentlichen wie auch die Inhalte für Fachbesucher der ADE Pro Conference stehen zum Abruf auf der eigens geschaffenen Plattform bereit. Dazu gehören auch die Keynote Interviews von Merck Mercuriadis (Hipgnosis), Neneh Cherry und James Blake.

Die Konferenz ging nach einer dreijährigen Pause wieder im angestammten ADE-Gebäude Felix Meritis an der Kaizersgracht über die Bühne, wo die Moderatoren die zumeist zugeschalteten Panelisten befragten. Vereinzelt waren aber auch Sprecher physisch nach Amsterdam gekommen - darunter etwa Lutz Leichsenring von der Clubcommission Berlin, der über "New Opportunities" für die Livebranche sprach.

So stand Corona im Mittelpunkt bei vielen Diskussionsrunden, aber auch Themen wie "Gender Equality" oder "Mental Health" wurden wie bei anderen Konferenzen ebenfalls abgehandelt.

Die beiden neuen Co-Direktoren des ADE, Jan-Willem van de Ven und Meindert Kennis, ziehen ein positives Fazit: "Wir hatten uns natürlich etwas ganz anderes vorgestellt, als wir im Dezember 2019 angefangen haben. Aber angesichts der Umstände sind wir froh, dass die Leute sagen, wir hätten die Messlatte für künftige Digital-Events höher gelegt. Es ist großartig, dass es uns möglich war, unsere Rolle als weltweit führende Plattform für elektronische Musik erfüllen konnten - selbst in diesen seltsamen Zeiten. Auch freuen wir uns darauf, die digitale Plattform in den kommenden Monaten zu Gunsten unserer Abonnenten weiter auszubauen."