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Womex zieht positive Bilanz für virtuelle Premiere

Vom 21. bis 25. Oktober fand die 26. Ausgabe der Womex als virtuelles Event statt. Die Veranstalter von Piranha Arts und Hangvetö ziehen mit mehr als 1130 registrierten Teilnehmern eine positive Bilanz für die erste digitale Ausgabe der Messe für Weltmusik.

26.10.2020 15:34 • von Jonas Kiß
Mit dem "Womex 20 Artist Award"ausgezeichnet: Mónika Lakatos And The Gipsy Voices (Bild: Andras Farkas)

Vom 21. bis 25. Oktober 2020 fand die 26. Ausgabe der als virtuelles Event statt. Die Veranstalter von Piranha Arts und dem lokalen ungarischen Partner Hangvetö ziehen eine positive Bilanz für die erste digitale Ausgabe der Messe für Weltmusik.

So hätten mehr als 1130 registrierte Teilnehmern aus 90 Ländern an dem Branchenevent teilgenommen, hinzu kamen 38 von der Jury ausgewählte Künstler aus 40 Ländern bei Showcase-Konzerten, Musik-Dokumentarfilme aus 21 Ländern sowie 23 Konferenzsitzungen und Mentoring-Möglichkeiten mit Experten.

Insgesamt habe man 70 Stunden an Online-Inhalten gestreamt, darunter 20 Stunden Konferenz-Sessions, acht Stunden Netzwerktreffen, vier Stunden Mentoring, 18 Stunden Filme, 20 Stunden virtuelle Showcases und über 20.000 Interaktionen zwischen den Delegierten auf dem offiziellen Networking-Kanal.

Mónika Lakatos erhielt den "Womex 20 Artist Award" für ihr "Engagement für das Volk der Olah" und für ihre Mission, "dafür zu sorgen, dass weibliche Roma-Stimmen auf der Weltbühne zu hören sind". Bei der Preisverleihung spielten Mónika Lakatos und The Gipsy Voices, live übertragen aus Budapest. Der "Womex 20 Professional Excellence Award" ging an die Organisation L'Atelier des Artistes en Exil. Bereits seit 1999 würdigt der Womex-Preis "außergewöhnliche Leistungen in der Weltmusik auf internationaler Ebene".

Ursprünglich sollte die Womex 2020 in der ungarischen Hauptstadt Budapest stattfinden. Anfang September verlegten die Veranstalter die Messe in den virtuellen Raum. Grund waren die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Covid-Pandemie und Einschränkungen der ungarischen Regierung, ihre Grenzen ab dem 1. September für Ausländer zu schließen.