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HockeyPark Betriebsgesellschaft erhält Innovationspreis

Für das Konzept der Strandkorb Open Airs hat Michael Hilgers, Geschäftsführer HockeyPark Betriebsgesellschaft, den Innovationspreis der Metropolregion Rheinland und der Stadt Mönchengladbach entgegengenommen.

26.10.2020 10:54 • von Dietmar Schwenger
Bei der Preisverleihung: Kirsten Jahn (Metropolregion Rheinland), Michael Hilgers (Mitte) und Oberbürgermeister Hans W. Reiners (Bild: Gerd Wiggers)

Für das Konzept der Strandkorb Open Airs hat Michael Hilgers, Geschäftsführer HockeyPark Betriebsgesellschaft, am 22. Oktober 2020 den Innovationspreis "Rheinland Genial" der Metropolregion Rheinland und der Stadt Mönchengladbach entgegengenommen. "Die Veranstaltungs- und Eventbranche hat es aktuell besonders schwer", sagt Kirsten Jahn, Sprecherin der Geschäftsführung Metropolregion Rheinland. "Mit diesem Veranstaltungskonzept werden neue Maßstäbe gesetzt. Das Strandkorb-Format und dessen Strahlkraft reicht weit über die Stadtgrenzen von Mönchengladbach hinaus und ist hoch-innovativ."

Wegen des Verbots von Großveranstaltungen mussten die im Sparkassenpark Mönchengladbach geplanten Open-Air-Konzerte abgesagt werden. Da im Frühjahr nur Veranstaltungen bis zu einer Teilnehmerzahl von zunächst nur 100 Personen erlaubt waren, entwickelte die Hockeypark Betriebsgesellschaft das Konzept mit insular aufgestellten Strandkörben, das die Durchführung von Events bis etwa 1000 Besuchern ermöglicht.

"Dieses Veranstaltungsformat unterstützt Kulturschaffende, generiert Freizeitangebote und sichert Arbeitsplätze", erklärt Mönchengladbachs Oberbürgermeister Hans Wilhelm Reiners. Mehr als 50.000 Besucher waren bei 63 Veranstaltungen im SparkassenPark zu Gast.

Hilgers kündigt derweil an: "Dieses Veranstaltungsformat hat sich bestens bewährt und wird fortgeführt, auch auf vielerlei Drängen der Besucher. Im November und Dezember sind ab sofort 16 weitere Veranstaltungen im Verkauf. Das Konzept lasse sich darüber hinaus auch für lokale Feiern wie zum Beispiel Zeugnisausgaben, Preisverleihungen, Karnevalsveranstaltungen, Weihnachtsgottesdienste oder ahnliches nutzen.

Dennoch ist Hilgers, der die aktuelle Lage der Branche als "höchst alarmierend und gefährlich" bezeichnet, klar: "Wenn wir nicht kurzfristig über zusätzliche Förderprogramme Geld in die Veranstaltungsbranche bekommen, sieht es düster aus. Wir sehen immer noch keinen Wendepunkt hin zur Möglichkeit, betriebswirtschaftlich sinnvolle Veranstaltungen durchzuführen geschweige denn den Normalzustand zu erreichen. Es brennt an allen Ecken und Enden!"