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Impala schreibt sich mehr Diversität und Inklusion auf die Fahne

Der Impala-Verband hat eine "Diversity and Inclusion"-Charta auf den Weg gebracht. Ziel der Charta sei die Förderung von Vielfalt und Inklusion in der unabhängigen Musikbranche in Europa.

21.10.2020 15:17 • von Jonas Kiß
Haben sich zwölf Selbsverpflichtungen für mehr Diversität auferlegt: die Impala-Mitglieder (Bild: Impala)

Der Impala-Dachverband der unabhängigen Musikunternehmen Europas hat eine "Diversity and Inclusion"-Charta auf den Weg gebracht.

Ziel der Impala-Charta sei die Förderung von Vielfalt und Inklusion in der unabhängigen Musikbranche in Europa, erklärt der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT), der als deutsches Impala-Mitglied an dem Programm mitgearbeitet hat. Die Charta sei Teil der breiter angelegten Arbeit von Impala hin zu mehr Diversität und beruhe auf der Grundlage der Europäischen Charta der Grundrechte.

Die Charta enthält eine Reihe von zwölf Verpflichtungen, über die Impala jährlich Bericht erstatten will. Dazu gehört etwa das Erfassen und Austauschen von Beispielen für bewährte Methoden in ganz Europa, die Vielfalt und Integration fördern, oder die Ernennung von "Diversity Advocates" im Impala-Vorstand und in allen Ausschüssen des Dachverbands. Zudem will Impala zwei Mal im Jahr Schulungen zu Vielfalt und bewusster Inklusion für Mitarbeiter, Vorstand und Mitglieder anbieten sowie sich für Gleichheit und Vielfalt in Stellenanzeigen einsetzen.

"Inspirierende Veränderungen sind ein wesentlicher Bestandteil der Mission von Impala, und genau das soll mit unserer Charta erreicht werden", erklärt Impala-Geschäftsführerin Helen Smith: "Wir haben uns auf die Grundrechte in einem breiten und pragmatischen Paket konzentriert, das auf freiwilliger Basis eingeführt und an jedes Land angepasst werden kann."

Laut Paul Pacifico, CEO des britischen Verbands AIM, gebe es keine "Einheitslösung" in der Satzung. "Impala umfasst 30 europäische Länder und es werden immer mehr, die alle sehr unterschiedlich sind. Was im Vereinigten Königreich benötigt wird, wird anders sein als in anderen Ländern, aber durch den Austausch unserer Erfahrungen werden Vielfalt und Integration viel schneller erreicht, als wenn wir alle einzeln arbeiten."