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Universal Music zelebriert Opus Klassik mit zehn Trophäen

Bei der Verleihung des Opus Klassik 2020 am 17. und 18. Oktober gingen gleich zehn Awards an Künstler, die mit der Deutschen Grammophon und Decca Classics als den beiden Klassiklabels von Universal Music zusammenarbeiten. Kleopatra Sofroniou und Frank Briegmann gratulieren.

20.10.2020 15:41 • von
Mit dem Opus Klassik bei gebotener Distanz: Preisträgerin Anne-Sophie Mutter mit Universal-Spitzenmanager Frank Briegmann (Bild: Stefan Höderath)

Bei der Verleihung des Opus Klassik 2020 am 17. und 18. Oktober gingen gleich zehn Awards an Künstler, die mit der Deutschen Grammophon und Decca Classics als den beiden Klassiklabels von Universal Music zusammenarbeiten.

So erhielt der österreichische Pianist Rudolf Buchbinder den Preis für das Lebenswerk aus den Händen von Schauspieler Matthias Brandt, während der selbst mit fünf Oscars dekorierte Filmkomponist John Williams die Laudatio auf Anne-Sophie Mutter hielt, die mit einem Opus Klassik als Instrumentalistin des Jahres in der Sparte Violine für die gemeinsame Arbeit an "Across The Stars" ausgezeichnet wurde. Weitere Auszeichnungen gingen an die Mezzosopranistin Elina Garanca als Sängerin des Jahres, an die isländische Komponistin Hildur Guðnadóttir, an deren Landsmann Víkingur Ólafsson, an Benjamin Bernheim und Isata Kanneh-Mason in zwei Nachwuchssparten, an Kassandra Wedel für den Videoclip des Jahres, Mirga Grazinyte-Tyla als Dirigentin des Jahres und an Thomas Zehetmair. "Selbst in diesem herausfordernden Jahr war die Gala im Konzerthaus Berlin im Rahmen notwendiger Beschränkungen ein Live-Event", heißt es aus dem Hause Universal Music mit Verweis auf ein kleines Publikum an einem dennoch "hochkarätigen musikalischen Abend".

Live auf der Bühne standen dabei Elina Garanca mit "Granada" von Augustin Lara, Anne-Sophie Mutter mit "Nice To Be Around" von John Williams, Víkingur Ólafsson mit einer eigenen Rameau-Transkription und Rudolf Buchbinder mit dem dritten Satz aus dem ersten Klavierkonzert von Beethoven. Die festliche Preisverleihung habe nicht nur "exzeptionelle künstlerische Einzelleistungen der vergangenen zwölf Monate" gewürdigt, sondern darüber hinaus "auch ein Zeichen der Solidarität" gesetzt, "denn gerade Kulturschaffende stehen durch die Pandemie vor besonderen Härten".

"Musik lebt und atmet in dem Dialog mit dem Publikum", erklärte Kleopatra Sofroniou, General Manager Classics Deutsche Grammophon. "Auch daran erinnert der Opus Klassik in diesem Jahr mit beiden Preisträgerkonzerten. Wir freuen uns außerordentlich, dass die Künstlerinnen und Künstler der Deutschen Grammophon solch große Anerkennung erfahren haben. Das Spektrum der Kategorien, in denen sie ausgezeichnet wurden, illustriert zugleich die Vielfalt, die sich in unserem Haus entfalten darf. Auf diesen Pluralismus sind wir durchaus stolz."

Als CEO & President Universal Music Central Europe und Deutsche Grammophon gratulierte auch Frank Briegmann den Preisträgerinnen und Preisträgern: "Es war für die Anwesenden im Saal und ist genauso für die Zuschauer an den Bildschirmen ein schönes Erlebnis, die Künstler endlich wieder live auf einer Bühne performen zu sehen. Unsere Klassiklabels konnten sich in ihrer gesamten Breite präsentieren und freuen sich mit all unseren Gewinnern und Nominierten. Glückwunsch und Dank auch an unseren Medienpartner ZDF und alle anderen, die diesen Abend unter so erschwerten Bedingungen überhaupt möglich gemacht haben."