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Most Wanted: Music füllt Programm auf

Das Programm für die siebte Ausgabe von Most Wanted: Music (MW:M), die vom 3. bis 5. November als "hybride Musikkonferenz" sowohl online als auch offline in Berlin stattfindet, steht zu großen Teilen.

20.10.2020 14:55 • von Jonas Kiß
Spricht bei Most Wanted: Music: Marek Lieberbeg (Bild: Live Nation)

Das Programm für die siebte Ausgabe von , die vom 3. bis 5. November 2020 als "hybride Musikkonferenz" sowohl online als auch offline in Berlin stattfindet, steht zu großen Teilen.

So haben die Veranstalter von der Berlin Music Commission weitere Speaker gewonnen, wie etwa Veranstalter Marek Lieberberg und Jens Michow (Präsident BDKV), die über Perspektiven für die Livemusik-Branche "in Zeiten eines fast völligen Stillstandes der Veranstaltungswirtschaft" diskutieren.

"Bei der Gestaltung eines Neustarts und einer tragfähigen Zukunft liegt unser Fokus auf der digitalen Transformation der Branche und den globalen Herausforderungen wie Nachhaltigkeit, Gendergerechtigkeit, Diversität und Inklusion", erklärt Olaf Kretschmar, Geschäftsführer und Vorstandsvorsitzender der Berlin Music Commission (BMC).

Trotz der aktuellen Krise sollen auch andere wichtige Debatten weitergeführt werden. Deshalb spricht sich Florian Drücke vom Bundesverband Musikindustrie (BVMI) bei MW:M für einen gemeinsamen europäischen digitalen Verantwortungsraum und gegen den deutschen Sonderweg zur Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie aus.

Das Thema Nachhaltigkeit bildet einen weiteren Schwerpunkt bei der Musikwirtschaftskonferenz. Michael Fritz von Viva con Agua, der kürzlich das Social-Media-Livestream-Festival stream4water ins Leben rief, spricht bei MW:M mit den Musikern Antje Schomaker und Octopizzo darüber, wie Musik ein Katalysator für den sozialen Wandel sein kann und Künstler die Reichweite ihrer Social-Media-Kanäle nutzen können, "um die Welt ein Stück besser zu machen". Weitere Beiträge kommen von Zero-Waste-Aktivistin Konstanze Meyer und der US-Künstlerin Beatie Wolfe mit ihrem Multimediaprojekt "From Green to Red".

Das Konferenzprogramm wird von den sogenannten MW:M Satellites begleitet. Dabei steuern Firmen, Netzwerke, Bildungseinrichtungen und Organisationen wie der Verband unabhängiger Musikunternehmer*innen (VUT), der Deutsche Musikverleger-Verband (DMV), das BMC-Jugendformat Zukunftsmusik, Dussmann das KulturKaufhaus, SRH Berlin University of Applied Sciences, Music Ambassador oder musicBwomen Programmpunkte bei.

Die dreitägige Konferenz startet am 3. November mit den listen to berlin: Awards und endet am 5. November mit dem Showcase-Format MW:M Live.

Das vollständige Programm und Tickets für 20 Euro gibt es auf den Onlineseiten von Most Wanted:Music. BMC-Mitglieder, Studierende, Auszubildende, Künstler und Solo-Selbstständige erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf das Online-Ticket.

"Wir ergreifen bei Most Wanted: Music alle notwendigen Maßnahmen zum Infektionsschutz, um in der Alten Münze Berlin größtmögliche Sicherheit zu gewährleisten", erklärt Projektleiter Stephan Hengst: "Dazu gehört die strenge Einhaltung jeglicher geltender Sicherheit- und Hygiene-Regeln, unter anderem mit Abstand und Maskenpflicht im gesamten Gebäude, und dem Erfassen persönlicher Daten vor dem Einlass zur Veranstaltung."