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Musicboard Berlin vergibt Labelförderung

Zum vierten Mal vergibt das Musicboard Berlin 2020 im Rahmen des Labelförderungprogramms Summen in der Höhe bis zu 5000 Euro an Labelbetreiber, die konkrete Maßnahmen für in Berlin ansässige Newcomer planen.

16.10.2020 16:47 • von Dietmar Schwenger
Vergibt wieder Gelder: Katja Lucker vom Musicboard Berlin (Bild: Johanna Ruebel)

Zum vierten Mal vergibt das Musicboard Berlin 2020 im Rahmen des Labelförderungprogramms Summen in der Höhe bis zu 5000 Euro an Labelbetreiber, die konkrete Maßnahmen für in Berlin ansässige Newcomer planen. Die Vergabe erfolgt quartalsweise und auf Empfehlung einer unabhängigen, fünfköpfigen Jury.

Dieser Jury lagen bei einem Gesamtvolumen von 53.340 Euro insgesamt 16 Anträge vor. Nun werden acht Anträge gefördert, für die das Musicboard eine Fördersumme von 27.050 Euro vergibt. Bei der Auswahl legte die Jury neben der Erfüllung der formalen Kriterien Wert darauf, "sowohl die Vielfältigkeit der Berliner Musiklandschaft zu berücksichtigen als auch eine geschlechtergerechte Förderung zu gewährleisten".

Die Gelder gehen an Max Graef (Tax Free Records), der 5000 Euro erhält, Maral Salmassi (Konsequent Records, 2000 Euro), Celina Bostic (Lagerfeuer Records, 5000 Euro), Ara/David Letellier (4900 Euro), Bert Offermann (Doxa Records, 2250 Euro), Katarina Piens (Greates Hits International, 3000 Euro), Sinnbus - Bossenz, Eichhorn, Gruse, Spindler GbR (900 Euro) und Alexander Dommisch (Waterfall Records, 4000 Euro).

Die Jury setzte sich zusammen aus Sarah Farina (DJ, Produzentin), Julia Lorenz (Musikjournalistin, Autorin), Pamela Owusu-Brenyah (A&R, Gründerin Afro X Pop), Elia Rediger (Musiker, Kurator der Reihe "Aus dem Hinterhalt", Deutsche Oper Berlin) sowie Katja Lucker (Geschäftsführerin Musicboard Berlin). Es ist dieselbe Jury, die seit dem Förderjahr 2020 auch für das Programm Stipendien & Residenzen verantwortlich zechnet.