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Charts KW 43: Saltatio Mortis und Ärzte an der Spitze

Bei den Alben stehen Saltatio Mortis zum vierten Mal ganz oben, während sich die Ärzte bei den Offiziellen Deutschen Charts über ihre fünfte Nummer-eins-Single freuen dürfen. Beide Titel sind im Vertrieb von Universal Music.

16.10.2020 15:31 • von Dietmar Schwenger
Mit ihrem Nummer-eins-Award von GfK: Saltatio Mortis (Bild: GfK)

Bei den Alben stehen Saltatio Mortis zum vierten Mal ganz oben. "Für immer frei" ist das vierte Album der Band, das es "Das schwarze 1x1" (2013), "Zirkus Zeitgeist" (2015) und "Brot und Spiele" (2018) auf den Spitzenrang schafft. Die Silbermedaille des Album-Rankings geht an die Kastelruther Spatzen mit "Liebe für die Ewigkeit", auf Rang drei folgt die Wiederveröffentlichung des Debütalbums von Linkin Park, "Hybrid Theory".

Die Positionen vier und fünf halten weitere Neuzugänge bereit: "Alive - My Soundtrack" von David Garrett und "Mörder ohne Gesicht" vpm Hirntot Posse. Neu auf sechs findet sich die Zusammenstellung "Gimme Some Truth" von John Lennon, von sechs auf sieben zieht sich "Vollmond" von Kontra K zurück und Position acht beherbigt einen weiteren Neueinsteiger: "Na gut dann nicht" von Madsen. Die Wiederveröffentlichung "The Seeds Of Love" landet als Wiedereinsteiger auf Position neun, Schlusslicht der Top 10 ist "Hollywood" von Bonez MC (Vorwoche: elf).

Kraftwerk kehren wegen neuer Vinyl-Editionen zurück in die Charts: "Die Mensch-Maschine" steigt auf 13 ein, "Autobahn" auf 20, "Tour De France" auf 23, "The Mix" auf 26), "Computerwelt" auf 28, "Radio-Aktivität" auf 32, "Trans Europa Express" auf 33) und "Techno Pop" auf 41.

Bei den Chartsanteilen liegt Universal Music mit 54,4 Prozent im Albumsegment klar vorn. Der Weltmarktführer stellt zudem bei den Alben wie auch bei den Singles die aktuelle Nummer eins. Warner Music kommt auf 25,1 Prozent, Sony Music auf 7,7 Prozent und Believe/GoodToGo auf 4,4 Prozent und distri auf 2,9 Prozent.

Bei den Singles dürfen sich die Ärzte mit "True Romance" über ihre fünfte Nummer-eins-Single freuen dürfen. Die Auskopplung aus ihrem kommenden neuen Studioalbum, "Hell", schafft es ebenso auf eins wie zuvor "Schrei nach Liebe" (1993), "Ein Schwein namens Männer" (1998), "Unrockbar" (2003) und "Junge" (2007). Gleich drei englischsprachige Titel belegen die Positionen zwei bis vier: "Mood" von 24kGoldn feat. Iann Dior und "Lemonade" von Internet Money & Gunna feat. Don Toliver & NAV - beide ohne Veränderung im Vergleich mit der Vorwoche. Von fünf auf vier steigt "Head & Heart" von Joel Corry feat. MNEK)

Von acht auf fünf verbessert sich "Paradise" von Vize, Joker Bra & Leony, während die Vorwochen-Nummer-eins, "Rohdiamant II" von Samra auf sechs abstürzt. Dafür erobert "Jerusalema" von Master KG feat. Burna Boy & Nomcebo Zikode mit einem Sprung von sieben auf elf die Top 10. Vier Plätze zurück fällt "Checka" von Loredana, drei Plätze abwärts heißt es für "Savage Love (Laxed - Siren Beat)" von Jawsh 685 & Jason Derulo. Unverändert auf zehn behauptet sich "Head Shoulders Knees & Toes" von Ofenbach & Quarterhead feat. Norma Jean Martine.

Universal Music versammelt bei den Chartsanteilen im Singlessegment 41,6 Prozent hinter sich. Sony Music folgt mit 26,7 Prozent, Warner Music steht mit 21,2 Prozent auf Rang drei, Believe/GoodToGo holt 6,1 Prozent und Kontor New Media 3,2 Prozent.

Bei den Compilations gibt es in den Top 5 keinerlei Bewegung. "Bravo Hits 111" führen das Feld an vor "Kuschelrock 34", "Bravo Hits 110", "The Dome Vol. 95" und "Schlager Hits 2020".Höchster Neuzugang auf der Sieben ist "Sunshine Live Vol. 71".

Sony Music kassiert 55,2 Prozent der Chartsanteile bei den Kopplungen, Universal Music steht in dieser Woche bei 24,6 Prozent und Warner Music 15,7 Prozent und 375 Media auf 2,6 Prozent.