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Lanxess Arena und SparkassenPark überreichen Brand-Brief

Die Kölner Lanxess Arena Köln und der SparkassenPark Mönchengladbach haben sich in einem gemeinsamen Brief an die zuständigen Minister des Landes NRW gewandt. Sie kritisieren die fehlende Unterstützung für Spielstätten mit einer größeren Kapazität als Clubs.

09.10.2020 15:56 • von Dietmar Schwenger
Bei der Übergabe (von links): Jochen Klenner (CDU Fraktionsabgeordneter), Isabel Pfeiffer-Poensgen (Ministerin für Kultur und Wirtschaft), MdL Oliver Kehrl (Mitglied des Landtages) und MdL Jens-Peter Nettekoven (Bild: Sparkassenpark Mönchengladbach)

Die Kölner Lanxess Arena Köln und der SparkassenPark Mönchengladbach haben sich in einem gemeinsamen Brief an die zuständigen Minister des Landes NRW gewandt. Sie kritisieren die fehlende Hilfe für Spielstätten mit einer größeren Kapazität als Clubs, die bislang noch in keinem Förderprogramm des Bundes oder des Landes "auf Unterstützung hoffen können geschweige denn Gelder zur Aufrechterhaltung des laufenden Betriebes zugesprochen bekommen haben", heißt es in einer Mitteilung.

Der von den beiden Geschäftsführern, Stefan Löcher und Michael Hilgers, unterzeichnete Brief thematisiert nicht nur die "katastrophale Lage" dieser Spielstätten, sondern will auch einen Lösungsansatz vermitteln, "wie man diese Spielstätten wieder in einen halbwegs normalen Betrieb bringen kann und gleichzeitig auch den Veranstaltern hilft". Dieser Ansatz sei die Ausstellung von Ausfallbürgschaften für zukünftige, verlegte Veranstaltungen, die durch die Corona-bedingten Reduzierungen der Kapazitäten oder durch Ticketrückgaben von Besuchern betriebswirtschaftlich nicht durchführbar wären, abgesagt oder weiter verlegt werden müssten.

Folge die Politik diesem Ansatz, wäre automatisch eine Reduzierung anderer aktueller Förder- oder Hilfsprogramme möglich, da alle Dienstleister wieder beauftragt würden, die für die anstehenden Shows benötigt würden. Außerdem würde man die Zeit der Verunsicherung der Besucher bis zum Zeitpunkt einer gewissen Normalität verkürzen - bei gleichzeitiger Entbürokratisierung aller bestehenden Förderungen und Zuschüssen wie Überbrückungshilfen oder Kurzarbeitergeld.

Übergeben wurde der Brief an die zuständigen Minister, die Ministerin für Kultur und Wissenschaft Isabel Pfeiffer-Poensgen und den Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie Andreas Pinkwart, von den zuständigen Vertretern im Landtag NRW aus Mönchengladbach, Jochen Klenner, und aus Köln, Oliver Kehrl.