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Charts KW 42: Ufo361 & Sonus030 auf eins

Mit ihrem gemeinsamen HipHop-Album "Nur für dich" platzieren sich Ufo361 & Sonus030 neu auf Platz eins in den Offiziellen Deutschen Charts. Auch die Position zwei bis fünf sind neu, allerdings regiert hier der Rock.

09.10.2020 15:26 • von Dietmar Schwenger

Mit ihrem gemeinsamen HipHop-Album "Nur für dich" platzieren sich Ufo361 & Sonus030 neu auf Platz eins in den Offiziellen Deutschen Charts von GfK. Auch die Position zwei bis fünf sind neu, allerdings regiert hier der Rock: Mit Frei.Wild ("Corona Tape II - Attacke ins Glück", Platz zwei), Bon Jovi ("2020", Rang drei), Roger Waters ("Us + Them", Position vier) und Queen & Adam Lambert ("Live Around The World", Platz fünf) landen gleich vier Rock-Acts auf Anhieb in den Top 5.

Dazu kommen hohe Neueinstiege unter anderem von Slipknot-Sänger Corey Taylor, der mit "CMFT" auf neun einsteigt sowie den Metalbands Amaranthe und Nachtblut. Während Amaranthe ihr "Manifest" auf zwölf platzieren, landet "Vanitas" von Nachtblut auf 19. Von eins auf sechs stürzt "Vollmond" von Kontra K ab.

Neu auf Position sieben schafft es die südkoreanische Girlgroup Blackpink mit "The Album", dahinter folgt "Kunde ist König 2" auf der Acht. Das Abschiedsalbum von Feuerherz, "Verdammt gute Zeit - Das Beste von Feuerherz", beschließt als weiterer Neuzugang die Top 10.

Bei den Chartsanteilen in dieser Woche steht Universal Music mit 34,9 Prozent ganz oben, Believe/GoodToGo folgen knapp dahinter mit 33,7 Prozent. Warner Music kommt auf 14,3 Prozent, Sony Music auf 13,3 Prozent und 375 Media auf 1,1 Prozent.

Bei den Singles stellt Samra mit seinem elften Nummer-eins-Hit "Rohdiamant II" den höchsten Neuzugang. Dafür fällt "Mood" von 24kGoldn feat. Iann Dior von eins auf zwei zurück. Unverändert auf drei steht "Lemonade" von Internet Money & Gunna feat. Don Toliver & NAV. Abwärts geht es für "Checka" von Loredana & Delara (zwei auf vier), Regungslos auf fünf verharrt "Head & Heart" von Joel Corry feat. MNEK.

Von sieben auf sechs klettert "Savage Love (Laxed - Siren Beat)" von Jawsh 685 & Jason Derulo. Auf sieben folgt ein weiterer Neuzugang : "Mailbox" von Dardan & Hava, während sich "Paradise" von Vize, Joker Bra & Leony von acht auf zehn vorschiebt. Drwei Zähler zurück fällt dagegen "Unterwegs" von KitschKrieg & Jamule auf neun. Von acht auf zehn zieht sich "Head Shoulders Knees & Toes" von Ofenbach & Quarterhead feat. Norma Jean Martine zurück.

Universal Music steht mit 41,1 Prozent auch bei den Singles bei der Auswertung der Chartsanteile erneut vorn. Sony Music holt in dem Segment 25,9 Prozent, Warner Music landet bei 20,3 Prozent, Believe/GoodToGo steht bei 9,2 Prozent und Kontor New Media sammelt 2,9 Prozentpunkte.

Bei den Compilations führen "Bravo Hits 111" das Feld an. Die neuste Folge der Traditionsreihe hat "Kuschelrock 34" auf zwei verdrängt. Von zwei auf drei heißt die Marschrichtung für "Bravo Hits 110", von drei auf vier rutscht "The Dome Vol. 95" und von vier auf fünf fallen "Schlager Hits 2020".

In der Wertung der Chartsanteile ist Sony Music dank der "Bravo Hits" mit 67,4 Prozent der große Gewinner in der Erhebungswoche. Universal Music versammelt 17,4 Prozent auf sich, Warner Music herrscht über 14,2 Prozent und Bear Family fährt mit 0,5 Prozent den fünften Platz in der Auswertung ein.