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Music Business Summer School zieht Bilanz des Krisenjahres

Die Music Business Summer School hat sich längst als Weiterbildungsformat im Vorfeld des Reeperbahn Festivals etabliert, fand 2020 trotz Corona-Krise in einer pandemiegerechten Variante statt - und war im Krisenjahr laut der Initiatoren beliebter denn je.

30.09.2020 11:21 • von
Sonnige Aussichten: die Music Business Summer School fand trotz Corona auch 2020 im Vorfeld des Reeperbahn Festivals statt, hier die Teilnehmer der Recorded Music Summer School (Bild: Thomas Ertmer)

Die Music Business Summer School hat sich längst als Weiterbildungsformat im Vorfeld des Reeperbahn Festivals etabliert, fand 2020 trotz Corona-Krise in einer pandemiegerechten Variante statt - und habe sich im Krisenjahr laut der Initiatoren mit knapp 200 Bewerbungen und schließlich 43 ausgewählten Teilnehmern "einer besonderen Beliebtheit" erfreut. Dazu dürfte auch beigetragen haben, dass die Fortbildungsmaßnahme diesmal "aufgrund einer situationsbedingten Sonderförderung durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien" kostenfrei möglich war. Die hohe Zahl an Bewerbern beweise zudem den "großen Bedarf an Weiterbildung in der Musikwirtschaft - und das Renommee der Music Business Summer School mit einer hohen Beliebtheit bei kleinen und großen Musikunternehmen".

Die Music Business Summer School fand vom 15. bis 20. September statt und umfasste in Zusammenarbeit zwischen den Bundesverbänden BDKV, BVMI, DMV und VUT mit der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM) Angebote zur Fortbildung und Professionalisierung in den Bereichen Musikverlagswesen, Veranstaltungswirtschaft sowie Label- und Vertriebsmanagement.

Während die Veranstaltung unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygienevorschriften in den Räumen der Hamburg Media School durchgeführt werden konnte, wurden die Networking-Aktivitäten aufgrund der besonderen Situation zumeist in den digitalen Bereich verlegt.

"Gemeinsam mit der IHM als Initiatorin, der Hamburg Media School als Bildungspartnerin und den beteiligten Bundesverbänden haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Expertenwissen aus der Praxis vermittelt bekommen", bilanziert Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien in Hamburg: "Sie können jetzt ihr frisch erworbenes Wissen in ihre Unternehmen tragen und sind so besser gerüstet, um dem hohen Druck, der auf der Musikbranche derzeit lastet, standhalten zu können." Brosda verspricht: "Die Stadt steht den Akteuren gerade in diesen Zeiten solidarisch zur Seite und unterstützt daher auch das aktuell laufende internationale Weiterbildungsprogramm der IHM."

Bei der IHM freut sich derweil auch Geschäftsführer Timotheus Wiesmann, "über den erfolgreichen Abschluss dieser pandemiegerechten Ausgabe der Music Business Summer School." Die Entscheidung, das Fortbildungsformat durchzuführen, sei richtig gewesen: "Denn es zeigt sich: Weiterbildung, praktische Erfahrung, Expertenwissen und der Blick über den Tellerrand sind wichtiger denn je." Darüber hinaus ist für Wiesmann klar: "Auch die Vernetzung von Teilnehmer*innen als zweite Säule des Programms rückt in einer Zeit, in der es so gut wie keine überregionalen, pandemiegerechten Wege der Vernetzung gibt, noch stärker ins Zentrum. Nicht zuletzt durch die Aufstockung der Förderung der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien wurde einer noch größeren Zielgruppe die Teilnahme ermöglicht, was auch weiterhin unser Ziel sein wird."