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40.000 Euro CO2-Ausgleichszahlungen von FKP Scorpio

Seit 2018 haben die Künstler und Besucher der Veranstaltungen von FKP Scorpio mehr als 40.000 Euro an CO2-Ausgleichszahlungen zusammengetragen. Das Geld geht an die Non-Profit-Organisation Atmosfair, die damit Projekte in Entwicklungsländern finanziert.

11.09.2020 15:19 • von Dietmar Schwenger
Nachhaltig engagiert: Stephan Thanscheidt (links) und Folkert Koopmans von FKP Scorpio (Bild: FKP Scorpio)

Seit 2018 haben die Künstler und Besucher der Veranstaltungen von FKP Scorpio mehr als 40.000 Euro an CO2-Ausgleichszahlungen zusammengetragen. Das Geld geht an die Non-Profit-Organisation Atmosfair, die damit Projekte in Entwicklungsländern finanziert. Die Aktion von FKP Scorpio und Atmosfair sieht vor, dass Künstlern und Festivalbesucher den CO2-Verbrauch bei Tourneefahrzeugen sowie der Anreise zu den Festivals kompensieren.

"Die jüngsten Ergebnisse stimmen positiv, dass diese Maßnahmen langfristig etwas verändern können - auch und gerade weil der Klimawandel seit Beginn der Pandemie nicht mehr im Fokus des öffentlichen Bewusstseins steht", heißt es aus Hamburg.

Die Möglichkeit, den CO2-Verbrauch zu kompensieren, habe seit Beginn der Aktion im Jahr 2018 zahlreiche prominente Unterstützer gefunden, darunter Ed Sheeran, Tash Sultana, Sam Fender, Amy Macdonald, Passenger, George Ezra, Freya Ridings, Poliça oder James Blunt. 2019 sind so 15.474,14 Euro zusammengekommen, durch den jähen Abbruch der gesamten Tourneeaktivität beläuft sich die Summe für 2020 bisher auf 2106,66 Euro.

Bei den Ticketverkäufen für die Sommerfestivals 2020 kamen 19.391 Euro zusammen. Durch den Verkauf von kleineren Restkontingenten von Festivaltickets für das kommende Jahr wurden bislang zusätzlich über 4000 Euro gesammelt. Die Möglichkeit, freiwillig eine Ausgleichspauschale von einem Euro zu leisten, ist direkt in den Ticketshops von Hurricane, Southside, M'era Luna und Highfield eingebunden.

Zudem werden alle Flugreisen von FKP-Scorpio-Mitarbeitern ausnahmslos ausgeglichen, sofern sie nicht vermeidbar seien, teilt der Veranstalter mit. "Der CO2-Ausgleich ist Teil einer unternehmensweiten Nachhaltigkeitsstrategie, die in Zukunft weitere Bereiche umfassen soll und permanent weiterentwickelt wird."