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Britische Labels und Streamingdienste erhöhen Corona-Hilfe

Mit einer weiteren Ausschüttung von 270.000 Pfund, die unter anderem auch an Künstlermanager und Spielstätten gehen, helfen der Bereich Recorded Music und Streamingdienste in Großbritannien notleidenden Künstlern. Die Gesamtsumme steigt damit auf 1,62 Millionen Pfund.

11.08.2020 15:19 • von Dietmar Schwenger
Kündigt weitere Hilfen an: Geoff Taylor vom Verband BPI (Bild: BPI)

Mit einer weiteren Ausschüttung von 270.000 Pfund, die unter anderem auch an Künstlermanager und kleine Spielstätten gehen, helfen der Bereich Recorded Music und Streamingdienste in Großbritannien notleidenden Künstlern. Die Gesamtsumme der vom britischen Branchenverband BPI organisierten Aktion steigt damit auf 1,62 Millionen Pfund.

Knapp 60.000 Pfund gehen jeweils an Help Musicians, Nordoff Robbins und den Music Venue Trust, Music Support erhält knapp 30.000 Pfund. Die Gelder stammen von Fonds, die von Sony Music, Universal Music, Warner Music, Cherry Red und Demon Music Group gegründet wurden, sowie von den Brit Awards, Amazon Music, der PPL und YouTube Music. Separat stellen die Brit Awards dem Music Managers Forum (MMF) knapp 60.000 Pfund zur Verfügung.

"Labels und Musikunternehmen haben individuell denjenigen im Musikbereich geholfen, die von der Krise am stärksten betroffen sind, aber die Hilfsaktion zeigt auch, wie wichtig es ist, gemeinsam zu arbeiten", sagt Geoff Taylor, CEO BPI & BRIT Awards. "Diese weiteren Summen richten sich an Künstler, Manager und Spielstätten, nach vorangegangenen Hilfen für Help Musicians und dem Music Venues Trust. All das unterstreicht die Solidarität der Branche mit allen Betroffenen und soll dazu beitragen, die Musikindustrie durch diese Krise zu bringen."