Events

Berlin Music Commission will listen to berlin: Awards im kleinen Kreis verleihen

Die listen to berlin: Awards wollen auch im Corona-Krisenjahr "die mutigsten Ideen und innovativsten Akteur*innen der Musikwirtschaft" prämieren. Am 3. November soll die Verleihung als hybride Veranstaltung stattfinden, und zugleich den Auftakt zur Konferenz Most Wanted: Music bilden. Dazu startet die Berlin Music Commission nun die Nominierungsphase.

07.08.2020 11:55 • von
So voll und dicht gedrängt dürfte es bei den listen to berlin: Awards im Jahr 2020 kaum zugehen: die Sieger, Laudatoren und Moderatoren bei der Preisverleihung 2019 (Bild: Stefan Wieland)

Die listen to berlin: Awards wollen auch im Corona-Krisenjahr 2020 "die mutigsten Ideen und innovativsten Akteur*innen der Musikwirtschaft" prämieren, wie es aus der Hauptstadt heißt. Am 3. November soll die fünfte Verleihung des Berliner Musikpreises als hybride Veranstaltung "in kleinem Kreis vor geladenem Publikum" und online als Livestream stattfinden, und zugleich wieder den Auftakt zur Konferenz Most Wanted: Music bilden, die vom 3. bis 5. November ebenfalls als hybrides Event ausgerichtet wird.

Für die listen to berlin: Awards starten die Veranstalter der Berlin Music Commission nun die Nominierungsphase: Noch bis zum 14. September können Kandidaten für eine Auszeichnung in sieben von insgesamt neun Kategorien eingereicht werden. Mit dabei ist unter anderem der erstmals ausgelobte Wirtschaftspreis, den die Berlin Music Commission in diesem Jahr "all jenen Akteur*innen" widmet, "die mit den Widrigkeiten durch die richtigen und wichtigen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie besonders innovativ und kreativ umgegangen sind, und sich damit den Weg in die Zukunft geebnet haben. Ein Preis, der deutlich macht: die Energie der Branche ist ungebrochen!" Hinzu kommen Nominierungen in Kategorien wie Nachhaltigkeit, Musikjournalismus oder Musikvideo; Jurypreis und Publikumspreis sollen darüber hinaus wieder die stärksten Songs der 13. listen to berlin: Compilation auszeichnen.

Die Veranstalter verleihen zudem wieder den "Rolf Budde Preis für Haltung in der Musikwirtschaft" und wollen damit "erneut ein Zeichen für Zivilcourage innerhalb des Kreativsektors und für die Bewahrung der offenen Gesellschaft" setzen, aber auch ein Ehrenpreis steht erneut mit auf der Agenda, und soll "ein*e Künstler*in, Unternehmer*in oder Initiative mit besonderer Strahlkraft für Berlin als Musikstandort" würdigen.

"Die listen to berlin: Awards 2020 geben der Musik- und Livebranche ihr langersehntes Rampenlicht zurück und ehren damit eine Branche, die der Krise mit viel Kreativität und Mut entgegenzutreten weiß", lassen die Veranstalter wissen. "Besonders ausgezeichnet werden dieses Jahr all jene Akteur*innen, die in Zeiten der Covid-19-Pandemie individuell, stark und visionär gehandelt haben."