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Wide Days verlängert virtuelles Angebot

Für 15 Pfund können Interessierte einen Zugang erwerben, mit dem sie Zugriff auf die Inhalte des schottischen Branchentreffs Wide Days in Edinburgh haben, der Corona-bedingt virtuell stattfand. Dazu gehört Panels und auch eine Stadttour.

03.08.2020 15:16 • von Dietmar Schwenger
Trat bei Wide Days in Edinburgh auf: die Band One Nine (Bild: Jannica Honey)

Für 15 Pfund können Interessierte einen Zugang erwerben, mit dem sie Zugriff auf die Inhalte des schottischen Branchentreffs Wide Days in Edinburgh haben, der Corona-bedingt vom 22. bis 25. Juli 2020 virtuell stattfand, nachdem die Veranstalter Olaf Furniss und Michael Lambert das Showcasefestival mit angeschlossener Konferenz wegen der Pandemie vom urspünglichen Termin am 23. bis 25. April in den Sommer verschieben mussten.

Zum virtuellen Angebot gehören Panels, Interviews, Präsentationen, Showcases, eine Datenbank und eine geführte Tour durch Edinburgh - seit jeher einer der Höhepunkte von Wide Days, wenn Furniss persönlich und anekdotenreich durch seine Heimatstadt führt.

An Wide Days 2019 hatten 360 Fachbesucher teilgenommen, diese Zahl habe nun auch den virtuellen Teilnehmern bei der diesjährigen Ausgabe entsprochen, heißt es aus Schottland. Es habe auf einer eigens eingerichteten virtuellen Plattform gut 250 Meetings zwischen zwei Personen gegeben, teilen die Veranstalter mit.

"Die Onlineausgabe hat uns erlaubt. mehr Speakers und Panels als jemals zuvor auszurichten, auch sind die Zuschauerzahlen der Showcases substantiell gestiegen", führt Furniss aus. So erreichten die abendliche Konzerte in Partnerschaft mit der PRS Foundation, die öffentlich gestreamt wurden, im Netz nun 14.000 Zuschauer, nach 1200 physischen Besuchern im Vorjahr.

Beim Konferenzprogramm ging es unter anderem um Innovationen, die sich aus dem Lockdown ergeben hätten - etwa bei den Bereichen Musikvideos, dem Einsammeln von Tantiemen oder digitalen Vertriebsmöglichkeiten. Das Geld, das man nun mit dem sogenannten Post-Event Pass verdiene, wolle man nutzen, um weitere digitale Aktivitäten auszurichten und schottischen Musikunternehmen zu helfen, die von der Krise besonders hart betroffen seien.