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jazzahead! startet Online-Programm als Vorgeschmack für 2021

Nachdem die jazzahead! im April 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, planen die Veranstalter von der Messe Bremen schon die nächste Ausgabe, die im Frühjahr 2021 stattfindet. Bis dahin lanciert das Team um Sybille Kornitschky ein Online-Programm, das bereits im August startet.

30.07.2020 10:00 • von Jonas Kiß
Finden nun auch im virtuellen Raum statt: Expertengespräche rund um das Thema Jazz (Bild: M3B GmbH/Jan Rathke)

Das geplante Doppeljubiläum der Fachmesse jazzahead! und des begleitenden Festivals fiel im April 2020 der Corona-Pandemie zum Opfer.

Die Veranstalter des Branchentreffs der internationalen Jazz-Szene hatten die Veranstaltung nach "sorgfältiger Überlegung" und der "offiziellen Anordnung des Landes Bremen" von Maßnahmen zu einer verlangsamten Verbreitung des Coronavirus Covid-19 abgesagt und auf das Frühjahr 2021 vertagt.

"Das Feiern holen wir vom 29. April bis zum 2. Mai 2021 nach", verspricht Projektleiterin Sybille Kornitschky von der Messe Bremen: "Und für die Zeit bis dahin aber haben wir uns viel ausgedacht - nämlich ein spannendes Online-Programm. Als bedeutende Netzwerkplattform der weltweiten Branche wollen wir die Szene auch in diesen schwierigen Zeiten fördern und unterstützen."

Speziell an die registrierten Teilnehmer für die jazzahead! 2021 richten sich die sogenannten Virtual Sessions zu Fachthemen. Dabei sprechen Fachleute in jeweils 45 Minuten unter anderem über Best-Practice-Beispiele für Exportstrategien verschiedener Länder oder über Social Media für Veranstalter. Den Auftakt bildet ein Expertengespräch am 28. September 2020 über die Veranstaltung des Bel-Jazz Festivals, bei dem sich rund 3000 Fans Tickets für das belgische Online-Festival kauften. Registrierungsstart für die jazzahead! 2021 ist der 1. September.

Bereits am 21. August geht die Messe mit einem allgemein zugänglichen Blog ans Netz. Hier soll es Texte, Videos und Podcasts rund um die internationalen Jazzszene geben. Ebenfalls kostenlos beginnen am 3. September monatliche Live-Panels auf Facebook. In den 15-minütigen Runden will man neben Vorbereitungen für die jazzahead! 2021 auch "allgemeine aktuelle Themen wie die Arbeit des European Jazz Network oder Situation und Perspektiven des Live-Sektors vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie" beleuchten.