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Charts KW 31: Fynn Kliemann zurück an der Spitze

Fynn Kliemann schnellt mit "Pop" zurück auf die Spitzenposition der Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts, dank der Veröffentlichung einer Bundle-Version des erstmals im Juni erschienenen Albums. Bei den Singles gibt Apache 207 mit "Bläulich" weiterhin den Ton an.

24.07.2020 15:45 • von Jonas Kiß
Kann sich freuen, erneut auf der Pole Postion zu stehen: Fynn Kliemann (Bild: Brian Jakubowski)

Bereits am 5. Juni 2020 landete Fynn Kliemann mit seinem zweiten Album "Pop" direkt auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts. Nun schnellt er zurück auf die Spitzenposition, was an der Veröffentlichung einer Bundle-Version von "Pop" liegt, wie die Chartsermittler von GfK Entertainment wissen lassen.

Bei der ersten Veröffentlichung im Juni war das Album in physischer Form schnell vergriffen, nachdem es in dieser Form nur über die Homepage www.oderso.cool vorbestellt werden konnte. Nachdem nun das Bundle mit CD und Vinyl sowie Extras wie Stickern und Streichhölzern erschien, soll Anfang August auch noch eine Box von "Pop" auf den Markt kommen.

Von Position sechs auf Position zwei nach oben geht es für Bob Dylan und sein jüngstes Werk "Rough And Rowdy Ways". Auf Rang drei meldet sich Joel Brandenstein als höchster Neueinsteiger mit der LP "Frei". 2017 schaffte es der Sänger mit seinem Debütalbum "Emotionen" ohne Umwege auf die Pole Position.

Auf Platz vier debütiert die Band Provinz mit "Wir bauten uns Amerika". Das Album erschien nach mehreren Verschiebungen des Veröffentlichungszeitpunkts wegen Corona nun am 17. Juli bei Warner Music. Der Vorwochenspitzenreiter "Tausend Träume" von den Amigos rutscht auf Nummer fünf, und auch das Album zu "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert Volume 7" fällt von der Zwei auf die Sechs.

Gleich drei Neuzugänge tummeln sich auf den weiteren Plätzen: "The Absence Of Presence" von Kansas auf Rang sieben, "We Are One" von U.D.O. & Das Musikkorps der Bundeswehr auf Position acht und "Violator - The 12' Singles" von Depeche Mode an neunter Stelle. "Das Album" von Thomas Anders & Florian Silbereisen rundet die Top 10 diese Woche ab.

Sony Music behauptet mit 29,3 Prozent die Führungsposition unter den Vertriebsfirmen. Universal Music rangiert auf dem zweiten Platz (25,1 Prozent). Warner Music kommt mit 18,2 Prozent auf Rang drei. Dank Fynn Kliemann führt GfK Entertainment unabhängige Distributoren ohne Firmenzuordnung mit 18 Prozent auf Platz vier, gefolgt von Believe/GoodToGo (3,9 Prozent).

Bei den Singles gibt Apache 207 weiterhin den Ton an. Sein Song "Bläulich" feiert bereits die dritte Nummer-eins-Woche in Folge. "Savage Love (Laxed - Siren Beat)" von Jawsh 685 & Jason Derulo, ein Kandidat für den Sommerhit des Jahres, bewegt sich von der Drei auf die Zwei. Der höchste Neueinstieg gelingt dem Deutschrap-Duo Luciano & Shirin David mit "Never Know" auf Rang drei, und dahinter folgt "DSDS"-Star Pietro Lombardi mit seinem achten Top-5-Hit "Cinderella" neu auf Position vier.

DaBaby feat. Roddy Ricch und "Rockstar" (von sechs auf fünf) tauschen den Platz mit Ufo361 und "Emotions" (von fünf auf sechs), während Kontra K feat. Samra mit "Tiefschwarz" von der zweiten auf die siebte Stelle fällt. Juju rappt sich mit "Vertrau mir" direkt auf Nummer acht, runter von der Acht auf die Neun geht es derweil für "Never Let Me Down" von Vize & Tom Gregory. Frisch auf dem zehnten Platz landet Samra mit "Miskin".

Universal Music hält mit 42,3 Prozent im Singlessegment die Spitzenposition bei den Chartsanteilen, Sony Music steht hier in der Erhebungswoche bei 30,2 Prozent und Warner Music fährt 17,1 Prozent ein. Believe/GoodToGo holt 5,6 Prozent und Kontor New Media/Edel 4,7 Prozent.

Bei den Top 30 Compilations herrscht wenig Bewegung: "The Dome Summer 2020" verweilt auf der Nummer eins, und "Bravo Hits 109" hält die Stellung auf Position zwei, während es für "Toggo Music 55" (von vier auf drei) und "The Dome Vol. 94" (von fünf auf vier) jeweils eine Position nach oben geht. Höchster Neueinstieg bei den Compilations ist "Immer wieder sonntags 2020" an fünfter Stelle.

Universal Music holt den Wochensieg in der Vertriebsfirmenrangliste mit 47 Prozent Marktanteil vor Sony Music (33,2 Prozent). Kontor/Edel erreicht hier 10,1 Prozent und Warner Music 9,8 Prozent.