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Amsterdam Dance Event plant virtuelle Konferenz

Wie für die übrigen Showcasefestivals mit angeschlossener Konferenz hat die Corona-Krise auch für das Amsterdam Dance Event Folgen. Der Branchentreff für die Elektronikszene findet dieses Jahr in einem "Online-First Format" statt.

24.07.2020 11:14 • von Dietmar Schwenger
Solche Szenen wird es 2020 nicht geben: ADE-Delegierte vorm Felix Meritis (Bild: MusikWoche)

Wie für die übrigen Showcasefestivals mit angeschlossener Konferenz hat die Corona-Krise auch für das Amsterdam Dance Event (ADE) Folgen. Der Branchentreff für die Elektronikszene findet vom 21. bis 25. Oktober 2020 in einem "Online-First Format" statt. Darunter verstehen die ADE-Veranstalter eine Kombination aus einem erweiterten digitalen Programm mit begrenzten physischen Networking-Elementen.

Weil die meisten ausländischen Fachbesucher in diesem Jahr nur eingeschränkt reisen dürfen, gehe die Konferenz in einem onlinebasierten Format über die Bühne, heißt es aus der niederländischen Hauptstadt. Dazu will man Panels, Masterclasses und interaktive Fragestunden mit einer Netzwerkplattform verbinden. Diese soll es dann möglich machen, dass sich ADE-Delegierte virtuell wie auch physisch treffen können. Wie das in der Praxis aussehen soll, will das ADE in den nächsten Wochen kommunizieren.

Geplant war nach drei Jahren im DeLaMar Theater in der Nähe des Leidsepleins eine Rückkehr in das Gebäude Felix Meritis, wo das ADE 16 Jahre lang über die Bühne gegangen war. Ob das Felix Meritis nun bei der digitalen Ausgabe eine Rolle spielen wird, ist noch unklar.

Unsicher ist noch die Umsetzung des abendlichen ADE Festivals in den Clubs der Stadt, das im vergangenen Jahr rund 400.000 Besucher aus 150 Ländern anlockte. Man wolle aber die bestmögliche ADE-Erfahrung unter Wahrung der Gesundheits- und Hygienerichtlinien bieten. Weil aber nicht klar ist, wie diese Bestimmungen für ein Clubfestival, das neben großen Events auch kleine Club-Veranstaltungen umfasst, zu interpretieren seien, bleibt der Festivalteil des ADE unsicher. Auch hier will das ADE die Besucher in den nächsten Wochen auf dem Laufenden halten.