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Bankskandal bringt Eventim-Tochter in Österreich in Bedrängnis

Wegen angeblicher betrügerischer Bilanzen steht die österreichische Commerzialbank Mattersburg vor der Liquidation. Davon betroffen wäre der zu CTS Eventim gehörende Veranstalter Barracuda, der dort Einlagen in Höhe von 34 Millionen Euro hat.

16.07.2020 11:07 • von Dietmar Schwenger
Sieht die Einlagen durch einen Bankenskandal bedroht: Veranstalter Barracuda (Bild: Screenshot, Barracuda)

Wegen angeblicher betrügerischer Bilanzen steht die österreichische Commerzialbank Mattersburg vor der Liquidation. Davon betroffen wäre der zu CTS Eventim gehörende Veranstalter Barracuda, der dort Einlagen in Höhe von 34 Millionen Euro hat. CTS Eventim hält über eine Tochtergesellschaft 71 Prozent an Barracuda.

Im Falle einer Auflösung der Bank wäre die Auszahlung bestehender Einlagen untersagt. CTS Eventim und Barracuda wollen die Lage nun "sehr genau beobachten", heißt es in einer Mitteilung. Man wolle alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Rechte zu wahren.

Die Unregelmäßigkeiten bei der Bank, die im österreichischen Bundesland Burgenland mit neun Filialen und insgesamt 50 Mitarbeitern aktiv ist, waren bei Bilanzprüfungen aufgefallen. Die TPA Wirtschaftsprüfung GmbH spricht von einer "umfangreichen und komplexen Täuschung".