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Live Nation gibt zehn Millionen Dollar für mehr Diversität aus

Auch Live Nation glaubt, Diversität im Unternehmen stärker verankern zu müssen, und will dafür in den nächsten beiden Jahren mindestens zehn Millionen Dollar in die Hand nehmen.

15.07.2020 13:47 • von Dietmar Schwenger
Macht sich für Diversität stark: Michael Rapino, CEO & President Live Nation (Bild: Sebastian Arzt)

Auch Live Nation glaubt, Diversität im Unternehmen stärker verankern zu müssen, und will dafür in den nächsten beiden Jahren mindestens zehn Millionen Dollar in die Hand nehmen. In einem Memo an die Mitarbeiter spricht Michael Rapino, President & CEO Live Nation, von einer Initiative, bei der man bis 2025 Frauen und People of Color stärker im Vorstand, bei Führungskräften und bei der Besetzung von Festivals berücksichtigen wolle.

"Die vergangenen Ereignisse in den USA und weltweit haben ein lange überfälliges Überdenken von Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft wie auch hier bei Live Nation ausgelöst", schreibt Rapino. "Als Marktführer in der Livemusik haben wir die Gelegenheit und die Verantwortung, den Diskurs zu Antirassismus und Black Lives Matter zu verstärken, um ein Teil der Lösung zu werden. Zudem erkennen wir an, dass wir unsere Bemühungen auch zu Rasse, Ethnizität, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Behinderungen und anderen unterrepräsentierten Gruppen ausweiten müssen."

Konkret sollen bis 2025 im Vorstand mindestens 30 Prozent Frauen, Schwarze und Indigene sitzen. Bei den leitenden Führungskräften wolle man zudem in die jeweiligen Märkte schauen, um lokale Dynamiken zu berücksichtigen.