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Amazon Music konnte Marktanteil im ersten Quartal weiter ausbauen

Laut einer Studie von Counterpoint Research gab es Ende März 2020 weltweit 394 Millionen Abonnements von Musikstreamingdiensten, was im Jahresvergleich einem Wachstum von 35 Prozent entspricht. Amazon Music konnte seinen Marktanteil im ersten Quartal weiter ausbauen.

09.07.2020 14:38 • von Jonas Kiß
Kristallieren sich als drei große Player im Streaming-Kuchen heraus: Spotify, Apple Music und Amazon Music (Bild: Screenshot, counterpointresearch.com)

Laut einer Studie von Counterpoint Research gab es Ende März 2020 weltweit 394 Millionen Abonnements von Musikstreamingdiensten, was im Jahresvergleich einem Wachstum von 35 Prozent entspricht.

Spotify kommt laut Counterpoint am Ende des ersten Quartals dieses Jahres auf 33 Prozent der weltweit bezahlten Abonnenten und 30 Prozent der Gesamteinnahmen. Damit bleibt der schwedische Streamingdienst weiterhin Marktführer im Musikstreaming-Segment.

Dahinter folgt Apple Music mit 25 Prozent der gesamten Streamingumsätze und einem Anteil von 21 Prozent an den kostenpflichtigen Abonnements.

Amazon Music konnte derweil seinen Marktanteil im ersten Quartal weiter ausbauen. Counterpoint zufolge konnte der Dienst seine Abonnements mit einem Wachstum von 104 Prozent im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Der Anteil an den Gesamteinnahmen liegt demnach nun für Amazon Music bei zwölf Prozent, vor YouTube Music auf Platz vier (neun Prozent) und Pandora auf Platz fünf (fünf Prozent).

Erst vergangenen Monat kam eine Studie von Midia Research zu einem ähnlichen Ergebnis. Die Analyse schätzte, dass es am Ende des ersten Quartals 2020 weltweit 400 Millionen Musikabonnenten gab, mit einem Wachstum von 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Zuletzt veröffentlichte der IFPI-Dachverband am 4. Mai 2020 in seinem "Global Music Report" offizielle Zahlen. Laut IFPI gab es Ende letzten Jahres 341 Millionen Nutzer von bezahlten Abonnements (einschließlich der nicht zahlenden Nutzer von Familientarifen), während die Umsätze im Bereich von bezahlten Premiumabos 2019 um 24,1 Prozent stiegen.