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Olaf Scholz eröffnet Reeperbahn Festival

Das Team des Reeperbahn Festivals hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz als Redner für die Eröffnungsveranstaltung des Branchentreffs gewonnen. Auch einige weitere Speaker stehen fest.

26.06.2020 15:12 • von Frank Medwedeff
Spricht zur Eröffnung: Olaf Scholz (Bild: Bundesministerium der Finanzen_Phototek)

Für das Reeperbahn Festival 2020, das unter strenger Einhaltung der Corona-Bestimmungen vom 16. bis 19. September stattfinden soll, sind nun die ersten Speaker für den Konferenzteil benannt. So sei es gelungen, Bundesfinanzminister und Vizekanzler Olaf Scholz als Redner für die Eröffnungsveranstaltung zu gewinnen. Das Festivalteam sieht dessen Zusage als "gutes und starkes Zeichen für den europäischen Kultur- und Kreativsektor".

Auch einige weitere Speaker und Panelisten stehen fest. So diskutieren Stephan Thanscheidt (FKP Scorpio), Jens Michow (BDKV), Christian Gerlach (Neuland Concerts), Günter Linnartz (Budde Talent Agency), Annika Hintz (Kopf & Steine), Peter Elliot (Primary Talent International), Eric van Eerdenburg (Lowlands Festival/Mojo Concerts) und die Konzertagenten Laura Andersohn (IBB) und Steve Zapp (I.T.B.) unter dem Motto "Live Under Pressure" über die fatalen Folgen der Corona-Krise für das Livemusikbusiness.

Marcus Bischoff, der Sänger der erfolgreichen Metalband Heaven Shall Burn, erzählt unter anderem, wie es dazu kam, dass er während der Corona-Krise wieder in seinem gelernten Beruf als Krankenpfleger arbeite. Helen Smith, Executive Chairwoman des europäischen Indie-Dachverbands IMPALA, steht ebenso auf der Speakerliste wie Star-DJ Westbam, der eine Keynote zum Thema "The Importance of Music - then, now and in the Future" beisteuern werde.

Detlef Schwarte, der für den Konferenzteil des Reeperbahn Festivals verantwortlich zeichnet, freut sich, dass das Reeperbahn Festival trotz der Corona-Pandemie stattfinden könne und bedankt sich für die Ermutigung und die Unterstützung für diese Entscheidung seitens der Musikindustrie. Das Konferenzprogramm werde zu weiten Teilen die Corona-Krise zum Thema haben, "aber nicht ausschließlich", wie Schwarte anmerkt.