Events

Nachwuchspreis Krach + Getöse verliehen

Beim Hamburger Nachwuchspreis Krach + Getöse gingen Douniah, Friedo, M.Byrd, Monako, Nina Chuba, EQ Booking, Hoodkinder und Tyna als Gewinner hervor. RockCity Hamburg und die Haspa Musik Stiftung präsentierten die Preisverleihung am 17. Juni in Kooperation mit United We Stream im Hamburger Nochtspeicher.

18.06.2020 14:47 • von Jonas Kiß
Freuen sich über den Preis in der Kategorie "bestes Musik-Projekt mit Einsatz für Toleranz, Vielfalt und Respekt": das Team von EQ Booking (Bild: Alexander Schliephake)

RockCity Hamburg und die Haspa Musik Stiftung verliehen den Hamburger Nachwuchspreis Krach + Getöse am 17. Juni 2020 in Kooperation mit United We Stream im Hamburger Nochtspeicher.

Aus über 200 Bewerbungen wählte die Jury um Alin Coen, Ebow, Deniz Jaspersen (Herrenmagazin), Jakob Amr (Leoniden), Pamela Owusu-Brenyah und Philipp Schwär fünf Acts aus.

Die Sängerin Douniah, die Multiinstrumentalistin Friedo, der Singer/Songwriter M.Byrd, das kanadisch-deutsche Kollektiv Monako und die Künstlerin Nina Chuba setzten sich als Sieger durch.

Auf die Gewinner wartet jeweils ein Preisgeld über 1200 Euro und ein Förderpaket. Die individuellen Fördermaßnahmen ziehen sich über zwölf Monate hin und beinhalten unter anderem Booking-Slots, Plakatierungsaktionen, Vernetzung, Medienpräsenz und Konzerte im In-und Ausland.

Neben bisher fünf Newcomer-Auszeichnungen gab es zusätzlich zwei Jurypreise. Die Auszeichnung "bestes Musik-Projekt mit Einsatz für Toleranz, Vielfalt und Respekt" ging an das Team von EQ Booking und als "spannendste Keimzelle New Music" wurde das Projekt Hoodkinder ausgewählt. Der neue Publikumspreis "Nachwuchs-Konzert des Jahres" ging an die Künstlerin und Aktivistin Tyna.

"Ob Haiyti, Ilgen-Nur, Tonbandgerät, Fuck Art, Let's Dance! oder Sophia Kennedy - Krach + Getöse ist Startrampe und Professionalisierungsinterface für junge Musik aus Hamburg. Die Jury findet die Trüffel und alle helfen mit!", sagt Andrea Rothaug, Geschäftsführerin RockCity Hamburg.

Laut Janna Prüßner, Geschäftsführerin der Haspa Musik Stiftung, sei die Förderung der Musikszene und der Kulturschaffenden in Hamburg zurzeit wichtiger denn je und müsse künftig noch stärker in den gesellschaftlichen Fokus rücken. "Darum freue ich mich sehr, dass die Krach + Getöse Preisverleihung unter den gegebenen Rahmenbedingungen in diesem Jahr als digitales Streaming-Format an den Start gehen kann."