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Live Nation schickt 20 Prozent der Mitarbeiter in Zwangsurlaub

Wegen der Corona-Krise sollen rund 2100 der weltweit insgesamt 10.500 Mitarbeiter von Live Nation in einen Zwangsurlaub gehen. Die Maßnahme ist Teil des Pakets, mit dem der Konzern 600 Millionen Dollar sparen will.

18.05.2020 15:02 • von Dietmar Schwenger
Spart weitere Kosten ein: Michael Rapino, CEO Live Nation (Bild: Sebastian Arzt)

Wegen der Corona-Krise sollen rund 2100 der weltweit insgesamt 10.500 Mitarbeiter von Live Nation - also etwa 20 Prozent - in einen Zwangsurlaub gehen, wie "Billboard" meldet. Die Maßnahme ist Teil des Pakets, mit dem der Konzern 600 Millionen Dollar einsparen will.

Live Nation will zudem über sogenannte vorrangige Kredite und einen Verkauf von Secured Notes 1,2 Milliarden Dollar erlösen, um die Auswirkungen der Pandemie abzumildern. Zugleich macht sich CEO Michael Rapino auch über praktische Maßnahmen Gedanken, um wieder Konzerte möglich zu machen.

In den USA wolle man bereits im Sommer 2020 mit Konzerten in kleineren Spielstätten mit Maskenpflicht, reduzierten Kapazitäten und berührungslosen Finanztranskationen vor Ort experimentieren, um dann 2021 hoffentlich zum Normalbetrieb zurückzukehren.