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Start-ups für Midemlab stehen fest

Die 20 Finalisten für den Gründerwettbewerb Midemlab stehen fest. Von 226 Einsendungen aus 49 Ländern haben es in diesem Jahr zwar keine deutschen Start-ups in die Endrunde geschafft, dafür sind erstmals Firmen aus Chile, Indien und Lettland mit dabei.

07.05.2020 16:25 • von Jonas Kiß
Ziehen ins Midemlab: 20 Finalisten in vier Kategorien (Bild: Midem)

Die 20 Finalisten für den Gründerwettbewerb Midemlab stehen fest. Von 226 Einsendungen aus 49 Ländern haben es in diesem Jahr zwar keine deutschen Start-ups in die Endrunde geschafft, dafür sind erstmals Firmen aus Chile, Indien und Lettland mit dabei.

Für Midem-Direktor Alexandre Deniot zeige die Vielfalt der Einsendungen "die Dynamik des Unternehmertums in der Musikindustrie auf der ganzen Welt." Interessant und aufregend sei laut Deniot, dass 14 Prozent der Einreichungen von Start-ups aus Afrika stammen.

Die Veranstalter der Musikmesse Midem, die in Zuge der Corona-Pandemie vom 2. bis 5. Juni als kostenlose digitale Edition stattfinden soll, präsentieren mit dem Start-up-Wettbewerb Midemlab bereits zum 13. Mal Newcomer aus der Musik-, Tech- und Entertainmentbranche. Die vier Pitching Sessions der Finalisten werden online übertragen, anschließend wählt eine 20-köpfige Jury den Sieger aus. Aus Deutschland sitzt Claudia Schwarz mit in dem Gremium, Mitbegründerin und Vizepräsidentin von MusicTech Germany sowie Mitbegründerin von WickedWork.

Seit dem Auftakt im Jahr 2008 haben nahezu 250 Musik-Start-ups aus über 30 Ländern an dem Wettbewerb teilgenommen, darunter SoundCloud, The Echo Nest (von Spotify erworben) und BandPage (übernommen von YouTube). Skoove, eine deutsche Musiklernplattform für interaktive Klavier-Tutorials, schloss nach der Teilnahme am Midemlab 2018 eine Finanzierungrunde über drei Millionen Euro ab.