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PPL geht den GVL-Weg

Die deutsche GVL hatte bereits vorgelegt, inzwischen zieht unter anderem die PPL in UK nach: Die britische Verwertungsgesellschaft zieht die eigentlich für Juni geplanten Ausschüttungen vor und will ihren Berechtigten noch im April anstehende Gelder überweisen. Dabei geht es um eine zweistelligen Millionenbetrag.

29.04.2020 09:17 • von
Macht den 30. April zum Pay Day: die britische PPL zieht Zahlungen an ihre Mitglieder vor (Bild: ppluk.com, Screenshot)

Die deutsche GVL hatte im Zuge der Corona-Krise bereits vorgelegt, inzwischen zieht unter anderem die PPL in UK mit unterstützenden Maßnahmen für die Mitglieder nach: Die britische Verwertungsgesellschaft zieht die eigentlich für Juni geplanten Ausschüttungen vor und will ihren Berechtigten noch im April anstehende Gelder überweisen. Dabei geht es um eine zweistelligen Millionenbetrag.

So kündigte die Organisation am 28. April 2020 an, am 30. April 29,3 Millionen Pfund an rund 15.000 ausübende Musiker und Rechteinhaber auf Labelseiten ausschütten zu wollen, umgerechnet rund 27,4 Millionen Euro.

Mit der vorgezogenen Ausschüttung wolle man Mitgliedern und Berechtigten angesichts der Covid-19-Pandemie helfen, die Zeit zwischen den eigentlich fix geplanten Zahltagen im März und Juni zu überbrücken, sagte PPL-CEO Peter Lethem, der zudem den Mitarbeitern der PPL für ihren unermüdlichen Einsatz dankte, der diese Ausschüttung erst möglich gemacht habe.