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Warner Music legt im Weihnachtsquartal unterm Strich massiv zu

Die Warner Music Group erzielte laut CEO Stephen "Steve" Cooper in den drei Monaten bis Ende Dezember "die höchsten Quartalsumsätze in unserer nun schon 16 Jahre währenden Geschichte als eigenständiges Unternehmen". Während das Umsatzplus indes im prozentual bloß einstelligen Bereich lag, ging es bei den Nettogewinnen sprunghaft voran.

31.01.2020 14:56 • von
Verbuchte bei den Nettogewinnen einen Ertragssprung um 42 Prozent: CEO Stephen "Steve" Cooper (Bild: Warner Music Group)

Die Warner Music Group erzielte in den drei Monaten von Anfang September bis Ende Dezember 2019 "die höchsten Quartalsumsätze in unserer nun schon 16 Jahre währenden Geschichte als eigenständiges Unternehmen", wie CEO Stephen "Steve" Cooper bei der Vorlage der jüngsten Zwischenbilanz in New York sagte.

Die Kombination "aus kreativem Know-how, globaler Expansion, unternehmerischen Innovationen und finanzieller Disziplin" im Konzern mache ihn zudem "sehr zuversichtlich in Hinblick auf langfristiges Wachstum" im Hause Warner Music, ergänzte Cooper zudem.

Während das Umsatzplus indes im prozentual bloß einstelligen Bereich lag, ging es bei den Nettogewinnen sprunghaft voran.

So wuchsen die konzernweiten Einnahmen im Abrechnungszeitraum, zugleich das erste Fiskalquartal des Warner-Music-Geschäftsjahrs, um vier Prozent auf 1,256 Milliarden Dollar, wobei 706 Millionen Dollar und ein Plus von 13 Prozent auf Erlöse aus dem digitalen Bereich entfielen, der nun mehr als 56 Prozent zu den konzernweiten Einnahmen beisteuert.

Das operative OIBDA-Ergebnis wuchs derweil um zehn Prozent auf 236 Millionen Dollar, während die Nettogewinne um gleich 42 Prozent auf 122 Millionen Dollar kletterten. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres erwirtschaftete Warner Music unterm Strich noch 86 Millionen Dollar, noch einmal zwölf Monate zuvor waren es im Weihnachtsquartal gerade einmal fünf Millionen Dollar.

Im Bereich Recorded Music erzielte Warner Music in den drei Monaten bis Ende Dezember Umsätze in Höhe von 1,084 Milliarden Dollar und ein Plus von vier Prozent. Die Umsätze des Verlagsarms Warner Chappell Music wuchsen derweil um fünf Prozent auf 173 Millionen Dollar.

Text: Knut Schlinger