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US-Charts: Post Malone behauptet die Führung

Post Malone bleibt mit "Hollywood's Bleeding" der Primus der US-Longplaycharts. The Lumineers legen auf Rang zwei den höchsten Neueinstieg hin. Bei den Singles hält sich Lizzo mit "Truth Hurts" seit vier Wochen auf Platz eins - was zuvor noch keiner Rapperin im Alleingang gelungen ist.

24.09.2019 11:13 • von Frank Medwedeff
Hält die Konkurrenz auf Abstand: Post Malone (Bild: Universal Music)

Post Malone verteidigt souverän seine Tabellenführung in den US-Longplaycharts: Sein aktuelles Album Hollywood's Bleeding" erzielte in der frisch ausgezählten Erhebungswoche (bis einschließlich 19. September) laut Nielsen Music 198.000 Chartseinheiten. Das Gros von 166.000 Units entstammt dabei 220,9 Millionen On-Demand-Streams der Tracks des Longplayers, womit "Hollywood's Bleeding" auch erneut das bei weitem meistgestreamte Album der Woche ist. Hinzu kommen 26.000 Albumverkäufe und 6000 Einheiten aus Track-Downloads.

Höchster Neuzugang sind auf Rang zwei The Lumineers mit ihrem Werk III" anhand von 86.000 Wocheneinheiten, darunter 73.000 verkauften Alben. Die Folkrockband aus Denver bleibt damit auf vordere Plätze abonniert, nachdem sie 2013 mit dem Debüt The Lumineers" ebenfalls Rang zwei erreicht hatte und 2016 mit Cleopatra" einen Spitzenreiter in den Billboard 200 stellte. Die Formation um Leadsänger und Gitarrist Wesley Schultz schiebt Taylor Swift und deren Album Lover" (79.000 Einheiten) auf die dritte Position zurück.

Ihre Positionen aus der Vorwoche behalten jeweils Young Thug mit So Much Fun" (Platz vier; 49.000 Units), Lil Teccas "We Love You Tecca" (Rang fünf; 44.000) sowie die weiterhin sechstplatzierte Lizzo und ihr Longplayer "Cuz I Love You" (36.000). Billie Eilishs When We All Fall Asleep, Where Do We Go?" (35.000) geht wieder um eine Position nach oben auf die Sieben.

33.000 Chartseinheiten (davon 29.000 verkaufte Alben) bringen Korn mit The Nothing" direkt auf Rang acht. Dies ist schon das 14. Top-10-Album im US-Heimatmarkt für die kalifonische Nu-Metal-Formation. Korn ziehen damit mit Van Halen gleich, die ebenfalls 14 Longplayer unter die ersten Zehn in den USA gebracht haben. Die beiden Gruppen teilen sich nun Platz fünf unter den Rockbands mit den meisten Top-10-Alben dort: Dominatoren in dieseser Statistik sind die Rolling Stones (37) vor den Beatles (32) sowie der Dave Matthews Band und Santana (jeweils 16 Top-10-Langspielplatten).

Chris Brown klettert mit Indigo" in dieser Woche von elf auf neun (33.000), und Lil Nas X bringt seine EP 7" (30.000) wieder von Rang 17 auf zehn voran.

In den US-Singlescharts, den Billboard Hot 100, hält sich Lizzo mit "Truth Hurts" in der vierten Woche am Stück auf dem obersten Tabellenplatz. Damit sorgt sie für ein Novum in der Geschichte der Charts, denn keiner anderen Rapperin ist dies jemals mit einem Track ohne explizit genannte Gastkünstler gelungen.

Señorita", das Duett von Shawn Mendes und Camila Cabello, belegt nach wie vor den zweiten Platz, während Billie Eilishs Bad Guy" von fünf auf drei steigt. Klar im Aufwind befinden sich zudem Lewis Capaldis Someone You Loved" (von neun auf vier) sowie Panini" von Lil Nas X (von 14 auf fünf).