chartwoche.de

Charts KW 27: Gabalier und Namika spitze

In den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts verlängert Andreas Gabalier seine Regentschaft mit "Vergiss mein nicht" auf drei Wochen, während sich dahinter die Neueinsteiger Mike Shinoda und Madsen die übrigen Podestplätze sichern. Namikas "Je Ne Parle Pas Français" ist neue Nummer eins bei den Singles vor Pietro Lombardis "Phänomenal".

22.06.2018 16:15 • von Frank Medwedeff
In der dritten Woche nicht zu übertreffen: Andreas Gabalier (Bild: Sepp Pail)

In den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts verlängert Andreas Gabalier seine Regentschaft mit Vergiss mein nicht" auf drei Wochen. Zwei Neueinsteiger sichern sich die übrigen Podestplätze: So springt Mike Shinoda mit seinem Solodebüt Post Traumatic", auf dem er den Tod seines Bandkumpels bei Linkin Park, Chester Bennington, zu verarbeiten versucht, von null auf zwei. An dritter Stelle taucht das neue Album von Madsen, Lichtjahre", auf.

Um je einen Rang runter geht es für Sing meinen Song - Das Tauschkonzert Vol (von drei auf vier) sowie für Ben Zuckers Na und?!" (von vier auf fünf). Noch ein Neueinsteiger schafft es in die Top 10: Die australische Band 5 Seconds Of Summer platziert ihren Longplayer auf dem sechsten Platz.

Christina Aguilera verpasst den Sprung unter die ersten Zehn denkbar knapp: Ihr neues Album Liberation" kommt nach der ersten Verkaufswoche auf Rang elf. Der 81-jährige Blues-Meister Buddy Guy zieht mit The Blues Is Alive And Well" auf Rang 14 in die deutsche Albumhitliste ein - einen Rang vor Rapper Nazar aus Österreich mit Mosaik". The Gaslight Anthem rocken sich mit von null auf 17.

Das Ehepaar The Carters, besser bekannt als Beyoncé und Jay Z, ist mit Everything Is Love" neu dabei auf Platz 23. Und direkt in den Top 30 landen auch die Rolling Stones mit ihrer Studio Albums Vinyl Collection 1971 - 2016" (Rang 24), die Münchner Band Blackout Problems mit Kaos" (25) sowie Madball mit For The Cause" (28).

Universal Music ist in der Wochenrangliste der Vertriebsfirmen für die Longplaycharts mit 48,0 Prozent klar vorn vor Warner Music (21,8 Prozent), Sony Music (16,5 Prozent), Tonpool (3,1 Prozent) und GoodToGo (2,9 Prozent).

Namika klettert derweil in den Top 100 Singles mit Je Ne Parle Pas Français", ihrer Kollaboration mit Black M, von Rang zwei auf den Chartsgipfel. Es ist hier ihr zweiter Nummer-eins-Hit nach "Lieblingsmensch" 2015. Pietro Lombardi schwingt sich mit Phänomenal" vor allem dank der neuen Version des Songs zur Fußball-WM von neun auf zwei. Von Rang sieben auf drei steigt Solo" von Clean Bandit feat. Demi Lovato.

One Kiss" von Calvin Harris & Dua Lipa sinkt von drei auf vier, während sich Summer Cem & Bausa mit Casanova" um eine Stelle auf die Fünf verbessern.

Der bisherige Tabellenführer, Capital Bras Berlin lebt", findet sich an sechster Position wieder. Höchster Neuzugang ist hier auf Rang acht Hades" von Bushido feat. Samra.

In der Firmenwertung der Distributoren bei den Singles siegt in dieser Woche Universal Music mit 36,5 Prozent. Sony Music ist mit 25,9 Prozent Zweiter, dicht gefolgt von Warner Music (25,5 Prozent). Edel/Kontor kommt mit 5,2 Prozent auf Rang vier vor GoodToGo (3,5 Prozent).

Gar nichts ändert sich auf dem Podium der Top 30 Compilations: Die Bravo Hits 101" führen hier weiterhin vor The Dome Vol und Fetenhits - Fußball WM 2018".

Einziger Neueinsteiger im Vorderfeld ist auf Rang vier "Booom - Summer 2018", während die RTL Hits - Sommer 2018" an fünfter Stelle verweilen.

Universal Music dominiert in der Hitliste der Vertriebsfirmen für die Compilations mit 57,2 Prozent. Sony Music erreicht in dieser Woche 25,6 Prozent. Es schließen sich an: Edel/Kontor (8,1 Prozent), Warner Music (4,9 Prozent) sowie Zyx (2,8 Prozent).