chartwoche.de

Charts KW 13: Frei.Wild nicht zu bremsen

Laut GfK Entertainment landen Frei.Wild mit ihrem Album "Rivalen und Rebellen" einen "klaren Sieg" in den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts. Mit Beatrice Egli und Ruffiction schaffen es weitere Neueinsteiger aufs Podest. Populärste Single bleibt "Friends" von Marshmello & Anne-Marie.

23.03.2018 15:28 • von Frank Medwedeff
1 Award der Offiziellen Deutschen Charts für ihren vierten Longplayspitzenreiter hierzulande (Bild: Frei.Wild)

Laut GfK Entertainment landen Frei mit ihrem Album Rivalen und Rebellen" einen "klaren Sieg" in den Top 100 Longplay der Offiziellen Deutschen Charts. Es ist hier der vierte Spitzenreiter der Südtiroler Rockband nach Feinde deiner Feinde" (2012), Still" (2013) und Opposition" (2015). Die Dominanz der Formation aus Brixen in dieser Woche manifestiert sich auch durch den ersten Platz für Believe/Soulfood mit 41,3 Prozent Marktanteil bei den Vertriebsfirmen - und damit deutlich vor den Majors Universal Music (28,4 Prozent), Sony Music (14,0 Prozent) und Warner Music (8,6 Prozent) sowie GoodToGo mit 4,1 Prozent.

Mit der Schweizer Schlagersängerin Beatrice Egli und ihrer Wohlfühlgarantie" und der Rap-Crew Ruffiction, die den Ausnahmezustand" propagiert, schaffen es weitere Neueinsteiger aufs Podest in der Albumhitliste.

Judas Priest fallen dadurch mit Firepower" vom zweiten auf den vierten Platz zurück, und Fantasy finden sich mit der Nummer eins der Vorwoche, ihrem Sampler Das Beste von Fantasy - Das große Jubiläumsalbum - Mit allen Hits!" an fünfter Stelle wieder.

Ed Sheeran verbessert sich mit ÷ (Divide)" wieder von zehn auf sechs, und Peter Maffay rückt mit MTV Unplugged" um eine Stelle vor auf die Sieben. Ben Zucker schafft mit Na und?!" per Steigerung von Rang 15 auf acht erstmals den Sprung in die Top 10. Dorthin zurück kehren zudem Helene Fischer mit ihrem gleichnamigen Album (von 18 auf neun) sowie Santiano und Im Auge des Sturms" (von zwölf auf zehn).

Kim Wilde entert das Charts-Terrain mit Here Come The Aliens" auf dem elften Platz. Der aus dem US-Bundesstaat Florida stammende Rapper und Sänger XXXTentacion bringt sein Album ?" auf Anhieb auf Rang 15 unter, und Sakrament", das Debütalbum von Bannkreis, taucht auf Position 20 auf. Neuzugänge im oberen Drittel der Albumcharts sind zudem die italienische Sängerin Laura Pausini mit Fatti Sentire" an 25. Stelle sowie auf Position 32 die Höhner mit der Feststellung Wir sind für die Liebe gemacht".

Populärste Single in Deutschland bleibt Friends" von Marshmello & Anne-Marie. Auch auf den nächsten Plätzen verändert sich hier gar nichts im Vergleich zur Vorwoche: Rang zwei belegt weiterhin Olexesh im Verbund mit Edin mit Magisch", gefolgt von Rudimental feat. Jess Glynne, Macklemore & Dan Caplen. Drake hält sich mit God's Plan" auf der vierten Position. Als höchster Neuzugang rappt sich Azet mit Unterstützung von Zuna & Noizy mit dem Track Kriminell" auf Listenplatz fünf.

Und auch der zweithöchste Neueinstieg der Woche von Ufo361 feat. Capital Bra mit geballer Power", so der Titel des Stücks, auf Rang sieben ist Ausdruck der anhaltenden Konjunktur für deutschen Rap.

Bei den Marktanteilen der Distributoren an den Top 100 Singles nimmt Universal Music mit 42,8 Prozent die Führungsrolle ein, gefolgt von Warner Music (22,9 Prozent), Sony Music (19,2 Prozent), GoodToGo (10,4 Prozent) und Edel/Kontor (2,6 Prozent).

In den Top 30 Compilations springt die Box Bravo 100 Hits - Das Beste!" mit 100 Hits aus ebenso vielen "Bravo Hits"-Ausgaben von null auf eins und löst als Tabellenführer die reguläre Jubiläumsfolge Bravo Hits 100" ab, die jetzt Platz drei belegt. Dazwischen schiebt sich mit Dein Song 2018", der Compilation zum zehnjährigen Jubiläum des Songwriter Contests beim Kinderkanal (KiKa), ein weiterer Neuzugang auf Rang zwei.

The Dome Vol ist Neuankömmling auf Rang vier - vor Toggo Music 48" (Vorwoche: zwei).

Sony Music ist vor allem dank der beiden "Bravo Hits"-Jubiläumstitel mit 60,0 Prozent Marktanteil hier klarer Spitzenreiter bei den Vertriebsfirmen, Universal Music hält 33,7 Prozent, so dass hier für Warner Music lediglich noch 2,9 Prozent und für Edel/Kontor 1,9 Prozent übrig bleiben.