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US-Charts: Soundtracks belegen Platz eins und zwei

In der dritten Woche steht der Soundtrack von "Black Panther" auf Platz eins der US-Charts. Mit "The Greatest Showman" auf Rang zwei sind die beiden Top-Positionen fest in Filmhand, was es schon lange nicht mehr gab.

12.03.2018 15:02 • von Dietmar Schwenger

In der insgesamt dritten Woche steht der Soundtrack von Black Panther" auf Platz eins (76.000 Chartseinheiten). In der Vorwoche stand die Filmmusik auf Rang zwei. Der Soundtrack kommt nun mit diesen drei Wochen auf die längste Verweildauer an der Chartsspitze seit Frozen".

Die Musik des erfolgreichen Disney-Films kann auf 13, nicht aufeinanderfolgende Wochen auf Rang eins im Jahr 2014 verweisen. Zwar gab es zwischen den beiden Filmen acht Soundtrackalben, die es bis nach ganz oben schafften, allerdings nur für eine oder zwei Wochen.

In den vergangenen 15 Jahren hielten sich nur vier mindestens drei Wochen auf dem Spitzenplatz: "Black Panther", "Frozen", High School Musical 2" (vier Wochen 2007) und Bad Boys II" (vier Wochen, 2003).

Nach der Oscar-Ausstrahlung steigt der Soundtrack zu The Greatest Showman" noch einmal von fünf auf zwei (60.000 Einheiten, plus 14 Prozent). Mit "The Greatest Showman" auf zwei sind die beiden Top-Positionen fest in Filmhand, was es schon lange nicht mehr gab. Vor acht Jahren belegte der TV-Soundtrack "Glee: The Music - Journey To Regionals" Platz eins, darunter auf der Zwei notierte der Kinofilm-Soundtrack "The Twilight Saga: Eclipse".

Man muss sogar 20 Jahre zurückgehen, bevor zwei Kinofilmmusiken die beiden Spitzenplätze besetzten. Das war 1998, als "Armageddon - The Album" und "City Of Angels" ganz oben standen. Seit 1963 gab es nur 26 Wochen, in denen Soundtracks Platz eins und zwei einnahmen - darunter die Paarungen "The Lion King" und "Friday" (1995), "That's The Way Of The World" und "Tommy" (1975), "Woodstock" und "Let It Be" (1970) sowie "Mary Poppins" und "Goldfinger" (1965).

Höchster Neuzugang in dieser Woche ist der HipHop-Künstler Tory Lanez mit seinem zweiten Album, "Memories Don't Die" auf Rang drei (54.000 Einheiten), während Culture II" von Migos von drei auf vier fällt (52.000 Einheiten, minus 13 Prozent). Dafür arbeitet sich ÷ (Divide)" von Ed Sheeran von sechs auf fünf zurück (36.000 Einheiten, minus neun Prozent).

Stoney" von Post Malone verbessert sich von sieben auf sechs (35.000 Kopien, minus elf Prozent), Evolve" von Imagine Dragons klettert von acht auf sieben (29.000 Einheiten, minus vier Prozent) und Camila" von Camila Cabello schießt zurück in die Top 10, wo das Album mit 27.000 Einheiten (plus drei Prozent) auf der Acht landet (Vorwoche: zwölf).

Unverändert auf neun verharrt Kendrick Lamar mit Damn (26,000 Einheiten, minus neun Prozent), "Day69" von 6ix9ine stürzt indes von vier auf zehn (24.000 Einheiten, minus 55 Prozent).