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US-Charts: Klare Sache für Justin Timberlake

Mit den besten Startwochenergebnissen an Chartseinheiten und verkauften Alben in diesem Jahr übernimmt Justin Timberlake mit "Man Of The Woods" ungefährdet die Tabellenführung in den US-Longplaycharts.

12.02.2018 14:19 • von Frank Medwedeff
Setzt seine Siegesserie in der US-Longplayhitliste fort: Justin Timberlake (Bild: Sony Music)

Justin Timberlake holt sich mit seinem Album Man Of The Woods" nach dem Charts-Zepter in Deutschland auch den ersten Tabellenplatz in den USA. Der Sänger und Schauspieler verbucht in seinem Heimatland seinen vierten Longplay-Spitzenreiter als Solokünstler und den sechsten insgesamt: Von seinen Soloalben standen auch Future Sex/Love Sounds" (2006) sowie The 20/20 Experience" und The 20/20 Experience - 2 Of 2" (beide 2013) ganz oben. Und mit der Boygroup 'N Sync hatte er zuvor mit den Werken No Strings Attached" (2000) und Celebrity" (2001) jeweils ebenfalls die gesamte Konkurrenz hinter sich gelassen.

Mit "Man Of The Woods" generierte Timberlake in der aktuellen Erhebungswoche laut Nielsen Music 293.000 Chartseinheiten, davon 242.000 traditionelle Albumverkäufe. Dies sind jeweils die besten Werte von allen Longplayern im Kalenderjahr 2018 bislang. Allerdings konnte Justin Timberlake zuvor mit all seinen bisherigen Soloalben noch höhere Verkaufszahlen in der ersten Woche in den USA erzielen - auch mit seinem "nur" auf Platz zwei gelandeten Debüt unter eigenem Namen, Justified", das 2002 in den ersten sieben Tagen nach Veröffentlichung 439.000 Abnehmer fand. Sein persönlicher Rekord sind die 968.000 Erstwochenverkäufe von "The 20/20 Experience" vor fünf Jahren.

Das HipHop-Trio Migos, das in der vergangenen Woche die Billboard 200 anführte, fällt mit Culture II" auf Rang zwei zurück - und kommt mit 88.000 Wocheneinheiten nicht einmal auf ein Drittel von Timberlakes Wert. Auch der Soundtrack zu The Greatest Showman" geht mit diesmal 81.000 Units um eine Position abwärts auf die Drei.

Ed Sheeran rückt mit ÷ (Divide)" (40.000 Einheiten) um eine Stelle rauf auf die Vier und tauscht den Platz mit Bruno Mars und dessen Longplayer 24K Magic" (35.000).

Post Malone verbessert sich mit Stoney" (33.000) von Rang acht auf sechs - zu Lasten von Kendrick Lamars Damn (von sechs auf sieben; 32.000 Einheiten) und Camila Cabellos Camila" (von sieben auf acht; 31.000). Zurück in die Top 10 rappt sich per Steigerung von zwölf auf neun Lil Uzi Vert mit Luv Is Rage 2" (25.000).

Mit ebenfalls rund 25.000 Units kommt die Hitcompilation "Now That's What I Call Music! 65" als zweithöchster Neuzugang der Woche auf Platz zehn. Es ist das 69. Album der "Now"-Serie unter den ersten Zehn der US-Longplaycharts - neben 63 regulären Ausgaben schafften dies auch sechs "Spin-Off-Titel" der Marke wie beispielsweise "Now That's What I Call Christmas!".

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