chartwoche.de

US-Charts: "The Greatest Showman"-Soundtrack bleibt vorn

Der Soundtrack zum Filmmusical "The Greatest Showman" behauptet die Tabellenführung in den US-Longplaycharts vor Ed Sheeran und G-Eazy. Bruno Mars kehrt in die Top 5 zurück.

15.01.2018 13:49 • von Frank Medwedeff
Weiter spitze in den US-Charts mit dem Soundtrack von "The Greatest Showman": Hauptdarsteller Hugh Jackman (Bild: Fox)

Der Soundtrack zum Filmmusical The Greatest Showman" mit Hugh Jackman, Zac Efron, Michelle Williams und Zendaya behauptet souverän die Tabellenführung in den US-Longplaycharts. Nielsen Music registrierte in der aktuellen Erhebungswoche hierfür 104.000 Chartseinheiten, darunter 70.000 verkaufte Alben.

Der im Film und auf dem Soundtrack von Keala Settle und dem Ensemble des Musicals intonierte Song This Is Me", den die auch mit ihrer Arbeit für La La Land" erfolgreichen Justin Paul und Benj Pasek schrieben, hat bei den Golden Globes den Preis als bester Filmsong gewonnen.

Neben dem Album zu "The Greatest Showman" haben laut "Billboard"-Angaben nur vier andere Soundtracks in den letzten zehn Jahren mehr als eine Woche auf der Pole Position der US-Longplaycharts verbracht: Das Album zum Disney-Animationsfilm "Frozen" (deutscher Titel: Die Eiskönigin - Völlig unverfroren") stand 2014 insgesamt 13 Wochen auf Platz eins. Je zwei Wochen on top wie jetzt "The Greatest Showman" waren auch der TV-Serien-Soundtrack Glee: The Music Volume 3 - Showstoppers" (2010) sowie Guardians Of The Galaxy -  Awesome Mix Vol (2014) und Suicide Squad - The Album" (2016).

Platz zwei in den Billboard 200 nimmt wie in der Vorwoche Ed Sheeran mit ÷ (Divide)" (53.000 Wocheneinheiten) ein. G-Eazy steigt von vier auf drei mit The Beautiful & Damned" (38.000) und egalisiert damit die bisherige Höchstnotierung des Albums.

Bruno Mars schwingt sich mit 24K Magic" (37.000 Units) von Position 15 auf vier. Das Album rangiert damit so hoch wie zuletzt im April 2017. Mars profitiert von der Popularität der neu daraus ausgekoppelten Single Finesse" und deren Remix mit Rapperin Cardi B. Post Malone kommt anhand von knapp 37.000 erzielten Einheiten von Stoney" in der frisch analysierten Woche von acht auf fünf voran.

Mit jeweils rund 36.000 Units abwärts geht es indes für Taylor Swifts Reputation" (von drei auf sechs) und Eminems Revival" (von sechs auf sieben). Federn lassen muss auch Kendrick Lamar, dessen Album Damn (35.000 Einheiten) von fünf auf acht fällt. Rang neun halten Huncho Jack mit Huncho Jack, Jack Huncho" (32.000), und Sam Smith verbessert sich mit "The Thrill Of It All" (29.000) um zwei Stellen auf die Zehn.

Alle Charts von MusikWoche im Überblick finden Abonnenten hier.