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Zweite Runde des VUT-Mentoring-Programms für Frauen abgeschlossen

Zum Abschluss der zweiten Runde des Mentoring-Programms für Frauen in der Musikbranche, das der VUT in Kooperation mit der Berlin Music Commission und gefördert durch das Musicboard Berlin ausgerichtet hat, ziehen die Veranstalter ein positives Fazit.

09.01.2018 12:30 • von Dietmar Schwenger
Gruppenbild mit Damen: die Teilnehmerinnen und Mentorinnen beim zweiten Mentoring-Programm des VUT mit (stehend, von links) Bettina Wohlgefahrt, Carina Hahnefeld, Franziska Plückhahn, Patrick Daniel, Corinna C. Poeszus, Flea Hoefl von Löhneysen, Katja Hermes, Milena Fessmann, Laura Benjamin, Marit Posch, Lisa Riepe, Jana Schippmann, Helene Halben, Maureen Noe, Stine Meyer, Barbara Gerster, Fabienne Rudolph, Susanne Geisler und Maxi Schulze sowie (vorn, von links) Vera Bohl, Jana Rahmlow, Birgit Böcher, Lena Engeln, Andrea Topinka, Désirée Vach, Verena Blättermann und Beate Fischer. Nicht auf dem Foto: Charlotte Goltermann, Julia von Rauch, Yasmine Gallus, Vanessa Maurischat, Anna Blaich und Dilara Balantekin (Bild: Anke Peters)

Zum Abschluss der zweiten Runde des Mentoring-Programms für Frauen in der Musikbranche, das der VUT in Kooperation mit der Berlin Music Commission und gefördert durch das Musicboard Berlin ausgerichtet hat, ziehen die Veranstalter ein positives Fazit.

"Die zweite Runde des Mentoring-Programms ist wie im Flug vergangen", sagt die VUT-Vorstandsvorsitzende Désirée Vach. "Wir blicken auf Treffen mit großartigen Frauen, engagierten Nachwuchskräften und tollen Speakern bei unseren Gruppentreffen zurück." Die Kooperation mit der Berlin Music Commission habe wieder Freude gemacht und man sei froh, dass der Indieverband als Ausrichter der Maßnahme dank der Förderung der Musicboards 30 Teilnehmerinnen ein "spannendes Programm" bieten konnten.

Für Jana Rahmlow, Vorständin Berlin Music Commission, war die Kooperation mit dem VUT "wieder beispielhaft gut und sehr bereichernd". Die Ziele des Netzwerks, neben dem Mentoring-Programm eine Plattform zur Weiterbildung zu schaffen, inspirierende Frauen zu treffen und verstärkt für die Wahrnehmung von Frauen innerhalb und außerhalb der Musikbranche zu sorgen, erhielten von vom der Music Commission weiterhin "volle Unterstützung".

Katja Lucker, Geschäftsführerin Musicboard Berlin, weiß, dass "ohne Frage" viele Frauen in der Musikbranche arbeiten. "Aber zu wenige arbeiten in führenden Positionen, gründen Labels und Agenturen. Wir hoffen sehr, dass die Zahlen für Frauen und queere Menschen in der Musikszene besser werden. Das Mentoring-Programm des VUT ermutigt Frauen und deshalb fördert das Musicboard Berlin das Unterfangen gern."

Die Zielsetzung auch bei der zweiten Ausgabe des Mentoring-Programms war es, erfahrene Branchenkennerinnen aus den Bereichen Label, Verlag, Vertrieb sowie der anderen im VUT und der Berlin Music Commission vertretenen Geschäftsbereiche sowie selbstvermarktende Künstlerinnen mit dem Nachwuchs zusammenzubringen. Bei dem viermonatigen Programm, das im September 2017 begann, ging es somit um die nachhaltige Unterstützung von weiblich identifizierenden Nachwuchskräften bei der beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Das Programm bestand aus zwei Säulen: Den individuellen Terminen zwischen Mentee und Mentorin, für deren Organisation und Inhalte die Teilnehmerinnen selbst verantwortlich sind, und den monatlichen Gruppentreffen zu für die Teilnehmerinnen relevanten Themen. Dazu gehören Punkte wie Playlisten und Radio, Urheberrecht oder Bewerbungstraining, die in Form von Panels oder Workshops mit externen Referenten stattfanden.

Das Mentoring-Programm ist Teil des Netzwerks Music Industry Women, das unter dem Dach des VUT 2015 gegründet wurde und das sich als weiblich identifizierende Menschen der Musikbranche vernetzen möchte. "Ziel des Netzwerks ist neben des Austauschs eine Plattform zur Weiterbildung zu schaffen, inspirierende Menschen zu treffen und verstärkt für die Wahrnehmung von Frauen innerhalb und außerhalb der Musikbranche zu sorgen. Langfristiges Ziel ist, dass zukünftig vermehrt Frauen - und zwar auch in Führungspositionen und als Gründerinnen- die Branche mitgestalten", heißt es aus Berlin.

Im Dezember ging das Programm mit einem Abschlusstreffen samt Evaluation und Nachbesprechung zu Ende. Dabei erhielten alle Teilnehmerinnen ein Zertifikat über ihre Teilnahme.

Mentorinnen bei der zweiten Ausgabe des Programms waren Vera Bohl (Direktor/Founder Studioweek und Boy Wonder), Birgit Böcher (Stellvertretende Geschäftsführerin Deutscher Musikverleger-Verband), Milena Fessmann (CEO Cine Song), Beate Fischer (Inhaberin, B.A.T.), Yasmine Gallus (Head of Synch Budde Music Publishing), Charlotte Goltermann (Chefin Musique Couture und Lado), Katja Hermes (Director German Office Sound Diplomacy), Flea Hoefl-von Loehneysen (Geschäftsführerin/ A&R Guerilla Music/Embassy of Music),Vanessa Maurischat, Stine Meyer (Head of Booking Filter Music Group), Corinna C (Gründerin/ Coach/Senior Media Consultant Mediaconsulting4u), Marit Posch (Label Manager Monkeytown Records & Artist Manager Modeselektor), Julia von Rauch (Sales Marketing Manager & Labelmanager Paradise Entertainment & Distribution), Bettina Wohlgefahrt und Désirée J. Vach.