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Sieger des Bayerischen Popkulturpreises stehen fest

Am 5. Dezember geht die Verleihung des Bayerischen Popkulturpreises über die Bühne, der zuvor als Bayerischer Rockpreis Pick Up bekannt war. Ausgezeichnet werden der Verein Subkultur Fürstenfeldbruck, das Sündikat aus Weiden und die Demograffics.

27.10.2017 14:50 • von Dietmar Schwenger
Nach der Jurysitzung (hinten, von links): Ernst Wolfswinkler, Bernd Strieder, Edi van Beek und Tom Büscher sowie (mittlere Reihe) MdL Thomas Mütze, Andrea Niedzela-Schmutte, Julia Viechtl, Thomas Moser, Axel Ballreich und Andreas Jäger sowie (vorn) MdL Oliver Jörg, MdL Isabell Zacharias, Oliver Alexander, Bernd Schweinar und Goar Biesenkamp (Bild: VPBy)

Am 5. Dezember 2017 um 15 Uhr geht im Funkhaus des Bayerischen Rundfunks in München die Verleihung des Bayerischen Popkulturpreises über die Bühne, der zuvor als Bayerischer Rockpreis Pick Up bekannt war. Ausgezeichnet werden der Verein Subkultur Fürstenfeldbruck, das Sündikat aus Weiden und die Demograffics.

Der Verein Subkultur Fürstenfeldbruck erhält auf Vorschlag des Landtagsabgeordneten Herbert Kränzlein in der Kategorie Nachhaltigkeit. Der seit 1994 bestehende Verein wird für seine jugendkulturelle Arbeit und das Beleben der regionalen Szene ausgezeichnet. Als innovativstes Projekt wählte die Jury den Verein das Sündikat aus Weiden in der Oberpfalz, der in seiner Heimatstadt jährlich leerstehende Gebäude für eine Konzertreihe nutzt, um so die Subkultur im ländlichen Raum beleben.

Den Preis im Bereich der Inklusion erhalten Achim Schneemann und Ralph Mild, die sich unter dem Namen Demograffics ehrenamtlich das Coaching der Refugee Rap Squad betreut haben und sich damit "beispielgebend für die Integration" von Flüchtlingen eingesetzt hätten, heißt es aus München.

Alle drei Preise sind dank der Förderung durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie mit jeweils 2000 Euro dotiert. Der Preis ist eine Initiative des VPBy (Verband für Popkultur in Bayern e.V.).

Als Juroren fungierten die Landtagsabgeordneten Isabell Zacharias (SPD), Thomas Mütze (B'90/Grüne), Oliver Jörg (CSU) und Gabi Schmidt (Freie Wähler), die Medienvertreter Edi van Beek (Musikchef Bayern 3), Thomas Moser (Rock Antenne), Rita Argauer ("Süddeutsche Zeitung"), Dietmar Schwenger (MusikWoche) und die freie Journalistin Michaela S. Pollock.

Aus der Musikbranche saßen Julia Viechtl (Fachstelle Pop München), Barbara Friedrichs (Büro für Popkultur Augsburg), Andreas Jäger (Popularmusikberater Bezirk Mittelfranken). Oliver Alexander (41065 Musikverlag), Tom Büscher (F.A.M.E. Recordings), Goar Biesenkamp (Unicade Music), Bernd Schweinar (Bayerischer Rockintendant), Axel Ballreich (LiveKomm Deutschland/Concertbüro Franken), Ernst Wolfswinkler (Feierwerk e.V. München) und Bernd Strieder (VPBy) sowie aus dem Wirtschaftsministerium die Referatsleiterin für den Bereich Kultur- und Kreativwirtschaft, Design Andrea Niedzela-Schmutte in der Jury.