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UK-Charts: Foo Fighters vor Gary Numan

In den britischen Longplaycharts verbuchen die Foo Fighters mit "Concrete And Gold" ihr viertes Nummer-eins-Album. Gary Numan steht erstmals seit 36 Jahren wieder auf dem Treppchen, während Sam Smith bei den Singles vorn bleibt.

25.09.2017 15:43 • von Frank Medwedeff
Können sich über ihr viertes Nummer-eins-Album in den UK-Charts freuen: die Foo Fighters (Bild: Sony Music)

Wie in der US-Albumhitliste brettern die Foo Fighters auch in den britischen Longplaycharts mit Concrete And Gold" von null auf eins. Die Rockband um den einstigen Nirvana-Musiker Dave Grohl erzielte laut der Official Charts Company 61.000 kombinierte Chartsverkäufe inklusive eingerechneter Streamings und hat im Vereinigten Königreich nun vier Longplay-Spitzenreiter zu Buche stehen - und damit doppelt so viele wie in ihrem Heimatmarkt USA. Die bisherigen Nummer-eins-Alben der Foo Fighters in Großbritannien waren One By One" (2002), Echoes, Silence, Patience & Grace" (2007) sowie Wasting Light" (2011).

Der einstige New-Wave- und Elektropop-Pionier Gary Numan kehrt mit dem Einzug von Savage (Songs From A Broken World)" auf Rang zwei nach 36 Jahren aufs britische Longplaycharts-Podest zurück. 1981 landete er eine Nummer drei mit Dance", nachdem er hier zuvor sogar dreimal ganz oben stand: als Mitglied von Tubeway Army mit Replicas" (1979) sowie mit seinen ersten beiden Soloalben The Pleasure Principle" (ebenfalls 1979) und Telekon" (1980).

Ed Sheeran behält mit ÷ (Divide)" den dritten Platz, während dahinter zwei weitere ehemalige Nummer-eins-Alben die Plätze tauschen: The Script rangieren mit Freedom Child" jetzt an vierter Position und Human" vom Rag'n'Bone Man befindet sich nun auf der Fünf.

Neuzugang auf Ranglistenplatz sechs sind die Prophets Of Rage mit ihrem gleichnamigen Album, und Sampha kommt mit seinem mit dem Mercury Prize ausgezeichneten Werk Process" als Wiedereinsteiger auf den siebten Platz. Dua Lipa rückt mit dem Album, das ihren Namen trägt, von zehn auf acht vor. An neunter Stelle findet sich der Spitzenreiter der vergangenen Woche, Sleep Well Beast" von The National. Von 13 auf zehn verbessert sich der Soundtrack zum Disney-Animationsfilm "Moana", der in Deutschland unter dem Titel Vaiana - Das Paradies hat einen Haken" in die Kinos kam.

Sam Smith behauptet derweil mit Too Good At Goodbyes" die Spitzenposition bei den Singles in UK. Dua Lipa verharrt mit New Rules" auf der Zwei, während Pink mit What About Us" um eine Stelle auf die Drei vorrückt und Taylor Swifts neuen Hit Look What You Made Me Do" auf die Vier zurückschiebt. Höchster Neueinsteiger ist auf dem fünften Platz der Titel Rockstar" von Post Malone feat. 21 Savage.

CNCO & Little Mix klettern mit dem Remix von Reggaetón Lento" von sieben auf sechs, und um drei Ränge auf sieben aufwärts geht es für die Single Havana" von Camila Cabello feat. Young Thug. Nach unten zeigt der Pfeil hingegen für Justin Bieber & Bloodpop und ihre Kollaboration Friends" (von sechs auf acht) sowie für Dusk Till Dawn" von Zayn mit Unterstützung der australischen Sängerin Sia (von fünf auf neun). Einen Sprung von 21 auf zehn macht dafür Avicii mit dem Track Lonely Together", für den der schwedische DJ und Produzent Rita Ora als Sängerin engagierte.

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