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US-Charts: Foo Fighters siegen überlegen

Die Foo Fighters landen mit "Concrete And Gold" ad hoc auf der Pole Position der US-Longplaycharts anhand von 127.000 Wocheneinheiten - mehr als zweieinhalb mal so viele, wie der zweitplatzierte Rapper Lil Uzi Vert mit "Luv Is Rage 2" generierte.

25.09.2017 15:28 • von Frank Medwedeff
Gehen in Führung: die Foo Fighters (Bild: Sony Music)

Die Foo Fighters übernehmen nach der ersten Verkaufswoche ihres neuen Albums Concrete And Gold" sofort die Tabellenführung in den US-Longplaycharts. Nielsen Music registrierte in der am 21. September beendeten Erhebungswoche für das Album 127.000 Chartseinheiten, darunter 120.000 verkaufte Exemplare in physischer und digitaler Form zusammen. Für die Band um Dave Grohl ist dies der zweite Spitzenreiter in den Billboard 200 nach Wasting Light" 2011 - und das achte Album in den Top 10.

Die Foo Fighters distanzieren dabei die Konkurrenz deutlich mit gut zweieinhalbmal so vielen Charts-Units wie die neue Nummer zwei, das wieder um einen Platz verbesserte Album Luv Is Rage 2" von Rapper Lil Uzi Vert (50.000). Countrysänger Thomas Rhett fällt derweil mit "Life Changes" (39.000) von eins auf drei zurück.

Kendrick Lamar steigert sich mit Damn (34.000 Einheiten) von acht auf vier. Der Rapper XXXTentacion macht mit "17" (33.000) einen Platz gut und ist jetzt Fünfter. Khalid bringen 31.000 Wocheneinheiten von "American Dream" von Position neun auf sechs voran.

Mit ebenfalls gut 31.000 Units legt die südkoreanische Boygroup BTS den zweithöchsten Neueinstieg der Woche hin und gelangt mit Love Yourself: Her" auf den siebten Platz. Die siebenköpfige Gruppe ist der erste K-Pop-Act überhaupt in den Top 10 der US-Longplaycharts.

Imagine Dragons steigern sich mit Evolve" (28.000 Einheiten) in dieser Woche von Rang 13 auf acht. Big & Rich entern die US-Albumhitliste mit "Did It For The Party" (27.000 Einheiten; darunter 26.000 verkaufte Alben) auf dem neunten Platz. Das Countryduo kehrt mit seinem insgesamt vierten Top-10-Album nach zehn Jahren erstmals wieder unter die ersten Zehn zurück: Zuletzt tauchten sie hier im Juni 2007 mit "Between Raising Hell And Amazing Grace" auf, einer Nummer sechs. Post Malone klettert mit "Stoney" (26.000 Units) derweil von 17 auf zehn.

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