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Und wieder ruft die Reeperbahn

Zum zwölften Mal trifft sich die Branche beim Reeperbahn Festival. Dort erwarten die Fachbesucher nicht nur ein abwechslungsreiches Programm für alle Teilmärkte, sondern auch einige Neuerungen.

19.09.2017 09:31 • von
Wartet wieder auf Besucher: de Reeperbahn (Bild: MusikWoche)

Was zunächst im Jahr 2006 als reines Publikumsfestival anfing, hat sich längst zu einem der zentralen Branchentreffs der globalen Musikbranche entwickelt - mit einem kaum noch überschaubaren Angebot an Konzerten, Showcases, Netzwerk-Events, Empfängen, Workshops, Panels, Keynotes und, und, und. Der Charme der viertägigen Veranstaltung, die in diesem Jahr vom 20. bis 23. September über die Bühne geht, liegt dabei sicherlich zu einem nicht unerheblichen Teil auch am Ort: der Reeperbahn. Doch wie alle lebendigen Austragungsstätten urbaner Kultur und Städteplanung unterliegt die Reeperbahn einem stetigen Wandel. Einige der Clubs, in denen in den ersten Jahren noch Konzerte stattfanden, sind längst verschwunden oder abgerissen; neue sind hinzugekommen.

Aber auch das Angebot des Reeperbahn Festivals wird beständig erweitert. Ein Großteil des öffentlichen Programms wird von der Reeperbahn Festival GbR veranstaltet, einem Joint Venture der Hamburger Agentur Inferno Events und der Karsten Jahnke Konzertdirektion. Für das Programm der Reeperbahn Festival Konferenz zeichnet Inferno Events allein verantwortlich. Gemeinsam haben sich die Verantwortlichen um Alexander Schulz und Detlef Schwarte auch 2017 einige Neuerungen ausgedacht.

Zu den wichtigsten neuen Elementen auf der Reeperbahn gehört eine Aufwertung des Filmprogramms, wie Alexander Schulz im Gespräch mit MusikWoche ausführt: »Wir haben bereits im vergangenen Jahr Musikfilme im Rahmen des Reeperbahn Festivals gezeigt, doch in diesem Jahr ist der Filmwettbewerb ein offizieller Bestandteil des Reeperbahn Festivals.«

Doch auch bei der Konferenz ist nichts für alle Ewigkeiten festgeschrieben, wie Detlef Schwarte erläutert: »So wie sich die Musikbranche verändert, unterliegen auch die Themen, die wir bei der Konferenz behandeln, selbstverständlich einem stetigen Wandel. Wirklich neu ist indes der Themenstrang Creative Technology, der am 20. September das Konferenzprogramm eröffnen wird.«

Was die Fachbesucher hier erwartet, was die Expansion zum nahegelegenen Heiligengeistfeld bringt, was am Training Day passiert und mehr zu den über 800 Programmpunkten und rund 500 Konzerten lesen Abonnenten in MusikWoche, Heft 38/2017, im livepaper oder .