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DEAG sieht Family Entertainment als Wachstumssegment

Zuletzt hat Peter Schwenkow bei der DEAG den Bereich Family Entertainment stark ausgebaut. Im Gespräch mit MusikWoche spricht der Vorstandsvorsitzende über strategische Ziele in dem Segment.

14.08.2017 14:33 • von Jonas Kiß
Berichtet von strahlenden Kinderaugen: Peter Schwenkow (Bild: DEAG)

Zuletzt hat Peter Schwenkow bei der DEAG den Bereich Family Entertainment stark ausgebaut. Im Gespräch mit MusikWoche-Redakteur Dietmar Schwenger spricht der Vorstandsvorsitzende über strategische Ziele in dem Segment.

Welchen Stellenwert hat das Family Entertainment für die DEAG?

Der Bereich Family Entertainment ist bei uns ein Wachstumssegment. Allein bei Tini, dem Star aus der Erfolgsserie »Violetta«, hatten wir in diesem Jahr 100.000 Besucher, bei »Disney On Ice« waren es ebenfalls über 100.000 Zuschauer. Bei »Disney On Ice« geht es im Herbst mit den nächsten Shows weiter, und bereits jetzt steht fest, dass diese Produktion im neuen Jahr, statt wie bisher in sechs, in acht Städten laufen wird. Im Herbst 2017 geht zudem »Riverdance « auf Tournee, hier liegen wir bei den Ticketverkaufszahlen weit über unseren Erwartungen.

Das erste Halbjahr war wirklich sehr gut, das zweite Halbjahr wird noch wesentlich stärker. Denn dann folgen auch unsere Christmas Trails in zahlreichen britischen Städten sowie unser Christmas Garden in Berlin. Insgesamt dürften wir dieses Jahr im Bereich Family Entertainment weit über 1,2 Millionen Besucher haben. Auch 2018 werden wir überproportional wachsen.

Wo liegen für Sie als Unternehmen die Vorteile des Segments?

Family Entertainment ist margenträchtiger als andere Bereiche. Zudem arbeiten wir hier mit vielen seriösen Geschäftspartnern zusammen, mit denen man über Jahre hinaus vertragliche Vereinbarungen treffen kann, was im Rock/Pop nicht immer der Fall ist. Dort wird eher von Tournee zu Tournee gebucht, und am Ende bekommt der Meistbietende den Zuschlag.

Bei »Disney On Ice« werden wir Ende 2017 mit 220.000 Zuschauern nach Hause gehen, 2018 werden wir die Marke von 300.000 erreichen. Wenn man bedenkt, dass wir einst mit 16.000 Zuschauern in Oberhausen angefangen haben, sieht man, welches Wachstum hier möglich ist. Als Unternehmer hat man mit solchen Shows einfach eine andere, langfristige Perspektive.

Das vollständige Interview lesen Abonnenten in MusikWoche, Heft 32/2017, im Livepaper oder .