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Apple schickt iPod nano und iPod shuffle ins Museum

Vom klassischen iPod mit eingebauter Festplatte hat sich Apple längst verabschiedet, nun verschwinden auch iPod nano und iPod shuffle vom Markt.

28.07.2017 11:58 • von
Ab aufs Abstellgleis: Der iPod nano, hier in einem älteren Screenshot von den Apple-Onlineseiten, verschwindet ebenso aus dem Angebot wie der iPod shuffle (Bild: Apple.com, Screenshot)

Vom klassischen iPod mit eingebauter Festplatte und Click-Wheel-Steuerung , nun verschwinden auch iPod nano und iPod shuffle vom Markt. Von den Onlineseiten des Konzerns und aus dem Apple-eigenen Onlineshop sind die beiden Musikplayer bereits getilgt. In einem Marktumfeld, das zunehmend auf vernetzte Gerätschaften mit Sprachsteuerung setzt, spielten die noch nicht iOS-tauglichen iPods zuletzt eine nur noch geringe Rolle.

Nur der iPod touch, der , bleibt bei Apple neben iPhone und iPad sowie vor der Markteinführung des HomePods noch im Programm - zu einem tiefergelegten Preis: Für das touch-Spitzenmodell mit einem Speicherplatz von 128 Gigabyte verlangte Apple bei dessen Einführung 2015 hierzulande noch fast 450 Euro, fortan sind es noch knapp 340 Euro.

Das Geschäft mit den iPods hatte sich bei Apple zuletzt rückläufig entwickelt: Im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende Dezember 2014 hatte der Konzern gerade einmal noch 2,641 Millionen Geräte aus der iPod-Familie verkauft, 24 Prozent weniger als im Vergleichsquartal des Vorjahres und weit entfernt von den damaligen Absatzzahlen bei iPhones (39,2 Millionen) oder iPads (12,3 Millionen). Zum Jahreswechsel stellte Apple dann auch folgerichtig seine Bilanzen um und wies seitdem keine eigenen Verkaufszahlen für iPods aus.

Apple : Das Gerät kam damals mit fünf Gigabyte Speicherplatz und zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 399 Dollar in den Handel. .