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US-Charts: DJ Khaled bleibt vorn

In einer schwachen Absatzwoche reichen DJ Khaled 70.000 Einheiten seines Albums "Grateful", um die Führung in den US-Longplaycharts zu behaupten. Calvin Harris verzeichnet hier mit Rang zwei für "Funk Wav Bounces Vol. 1" die bislang höchste Platzierung seiner Karriere.

10.07.2017 12:39 • von Frank Medwedeff
Behält die Tabellenführung: DJ Khaled (Bild: Sony Music)

In einer schwachen Absatzwoche reichen DJ Khaled 70.000 Einheiten seines Albums Grateful", um die Führung in den US-Longplaycharts zu behaupten. Dabei resultieren laut den Chartsermittlern von Nielsen Music 42.000 Units aus den eingerechneten 63,4 Millionen On-Demand-Streams von Songs des Albums.

Zudem weist die Wochenstatistik von "Grateful" 16.000 verkaufte Alben und 12.000 Units aus Downloads einzelner Tracks aus. Es ist der erste Longplayer, der sich länger als eine Woche an der Spitze der Billboard 200 hält, seit der dreiwöchigen Dominanz von Kendrick Lamar mit Damn im Mai dieses Jahres. Anschließend standen sieben verschiedene Longplayer jeweils nur für eine Woche ganz oben.

Als Neueinsteiger auf Rang zwei bringt es der schottische Star-DJ und -Produzent Calvin Harris, der mittels 68.000 Units von Funk Wav Bounces Vol erstmals auf dem Podest der US-Longplaycharts steht. Rang drei belegt wie in der Vorwoche Kendrick Lamars erwähntes "Damn."-Album mit diesmal 56.000 Wocheneinheiten. Insgesamt generierte das Werk des HipHop-Stars in seinen zwölf Charts-Wochen 1,83 Millionen "Equivalent Album Units" und 1,51 Milliarden Audiostreamings von dessen Songs.

Imagine Dragons fallen mit Evolve" von zwei auf vier zurück (44.000 Einheiten). Ed Sheeran, der Ende Juni seine US-Tour gestartet hat, klettert hingegen mit ÷ (Divide)" (38.000) wieder um zwei Positionen auf die Fünf. Der Rapper 2 Chainz verliert mit "Pretty Girls Like Trap Music" (33.000) einen Rang und ist jetzt Sechster. Bruno Mars steigt hingegen mit 24K Magic" (ebenfalls 33.000 Einheiten) von neun auf sieben.

Knapp 33.000 Units reichen Stone Sour, um mit Hydrograd" direkt auf Rang acht zu landen - und damit ihr fünftes Top-10-Album zu verbuchen. Drake sinkt mit More Life" (32.000) um eine Stelle ab auf die Neun. Die Top 10 schließt wie in der Vorwoche der Soundtrack zu "Moana" (31.000) ab.

Noch nicht in der Hitliste präsent ist "4:44", das neue Album von HipHop-Mogul Jay Z. Es war in der aktuellen Erhebungswoche zwar schon exklusiv via Tidal verfügbar und soll schon Platin-Status erlangt haben. Der Streamingdienst habe aber laut dem Onlinemagazin "Pitchfork" keine Zahlen an Nielsen Music gemeldet.

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