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US-Charts: Bryson Tiller macht das Rennen

R&B-Sänger und Rapper Bryson Tiller schwingt sich mit seinem zweiten Album "True To Self" ad hoc an die Spitze der US-Longlaycharts vor Kendrick Lamar und den Beatles, die mit der "Sgt. Pepper's"-Neuauflage auf Platz drei landen. Tophit in den Hot 100 bleibt "Despacito".

06.06.2017 13:14 • von Frank Medwedeff
Mit Album Nummer zwei erstmals Tabellenführer in den USA: Bryson Tiller (Bild: Sony Music)

In den US-Longplaycharts schwingt sich der R&B-Sänger und Rapper Bryson Tiller mit seinem zweiten Album "True To Self", das beim Sony-Music-Label RCA erschien, von null auf eins. Nielsen Music zählte in der Startwoche 107.000 sogenannte "Equivalent Album Units", darunter 47.000 Albumverkäufe, für den Longplayer. Mit seinem Debüt, Trapsoul", war Tiller im Januar 2016 auf Platz acht der Billboard 200 gekommen und generierte damit bis heute rund 1,6 Millionen Charts-Einheiten in den Vereinigten Staaten, davon 441.000 verkaufte Alben.

Kendrick Lamar hält sich anhand von diesmal 84.000 Wocheneinheiten von Damn auf dem zweiten Platz. Als Wiedereinsteiger gelangen die Beatles mittels 75.000 Units von Sgt auf Rang drei. Der Albumklassiker kam zu seinem 50-jährigen Jubiläum in diversen Konfigurationen neu auf den Markt. In seinem Erscheinungsjahr 1967 verbrachte "Sgt. Pepper's" insgesamt 15 Wochen auf Platz eins der US-amerikanischen Albumhitliste - länger als jedes andere Werk der "Fab Four".

Rang vier behält in dieser Woche Kanadas Superstar Drake mit More Life" (50.000 Units). Auf Rang fünf taucht das erste Studioalbum von Rapper Lil Yachty auf: "Emotions" kam laut den Chartsermittlern von Nielsen Music in der Startwoche auf 46.000 Einheiten (darunter 20.000 traditionelle Albumverkäufe).

Unverändert zur Vorwoche rangieren Ed Sheerans ÷ (Divide)" (46.000 Einheiten) und 24K Magic" von Bruno Mars (38.000) auf den Positionen sechs und sieben. Chris Stapleton bewegt sich mit "From A Room - Volume 1" (ebenfalls rund 38.000 Units) hingegen um drei Stellen nach unten auf die Acht.

Auf dem neunten Rang taucht die Compilation "Summer Latin Hits 2017" mit 37.000 Einheiten auf - hauptsächlich durch die Streamingaufrufe und Downloadverkäufe der darauf enthaltenen Nummer-eins-Single "Despacito" von Luis Fonsi und Daddy Yankee.

Die Top Ten schließt derweil die Nummer drei von vergangener Woche ab, Harry Styles und sein gleichnamiges Solodebüt (36.000 Kopien).

In der US-Singleshitliste, den Billboard Hot 100, haben Luis Fonsi und Daddy Yankee mit Despacito" in der Remix-Version mit Justin Bieber in der vierten Woche in Folge die Konkurrenz fest im Griff. Nielsen Music registrierte in der aktuellen Erhebungswoche unter anderem 69,6 Millionen Streams des Stücks und 148.000 verkaufte Downloads in den Vereinigten Staaten.

Ebenfalls wie gehabt verweilen Bruno Mars mit That's What I Like" an zweiter und DJ Khaled mit I'm The One" (im Verbund mit Justin Bieber, Quavo, Chance the Rapper und Lil Wayne) an dritter Position.

Die Top 5 komplettieren, ebenfalls wie in der letzten Woche, Kendrick Lamars Humble und Ed Sheerans Shape of You", womit der Engländer seinen Rekord auf 21 Wochen des Hits in Folge in den Top 5 ausweitet.

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