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Smirnoff stieß "Equalizing Music"-Initiative mit Frauenfestival an

Zusammen mit verschiedenen Partnern will die Getränkemarke Smirnoff bis 2020 die Anzahl weiblicher Festivalheadliner verdoppeln. Den Anfang machte ein Festival mit rein weiblichem Line-up in Berlin.

17.03.2017 12:58 • von Dietmar Schwenger
Legte bei einem rein weiblichen Festival in Berlin auf: Sarah Farina (Bild: SSC)

Zusammen mit Partnern wie Spotify, "Thump", "Mixmag", Broadly, dem International Music Summit (IMS), Insomniac/Live Nation und Native Instruments will die zu Diageo gehörende Getränkemarke Smirnoff bis 2020 die Anzahl weiblicher Festivalheadliner bei Elektronikevents verdoppeln.

Den Anfang machte am Weltfrauentag, dem 8. März 2017, ein DJ-Festival mit rein weiblichem Line-up in Berlin. Vor 500 Gästen traten im Säälchen unter anderem die DJs Hito, Jennifer Cardini, La Fleur, Sarah Farina und Uta auf.

Die Veranstalter berufen sich auf eine Studie des zum Vice-Verlag gehörenden Onlinekanals Thump, derzufolge auf den größten Elektronifestivals weltweit nur 17 Prozent der Headliner weiblich seien. "Dies verdeutlicht das massive Problem der fehlenden Vielfalt unter den Geschlechtern", teilt Smirnoff mit.

Mit dem Launch der globalen Initiative "Equalizing Music" wolle man sich nun für eine größere Geschlechtervielfalt in der elektronischen Musikszene starkmachen. "Die elektronische Musikszene hat lange genug die weiblichen Talente in den Hintergrund verbannt", sagt Leila Fataar, Head of Culture & Entertainment bei Diageo. "Mit unserem Dreijahres- und Multi-Millionen-Pfund-Plan nehmen wir das Geld in die Hand und investieren es dort, wo wir es für wichtig und notwendig halten."

Dadurch will das Unternehmen sicherstellen, dass "die besten Talente auf den großen Festivals spielen - unabhängig vom Geschlecht oder beeinflusst durch falsche Absichten". Die Kampagne soll Fans und Akteure der elektronischen Musikszene zusammen bringen, Aufmerksamkeit für das Thema generieren, Künstlerinnen eine Bühne geben und Nachwuchstalente unterstützen.

Die Partner beteiligen sich mit verschiedenen Projekten. Spotify etwa will für die Kampagne eine Playlist mit weiblichen DJs zusammenstellen und der International Music Summit auf Ibiza will einen Fokus auf das Thema Gender Diversity legen.