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Charts KW 09: Majoe macht das Triple komplett

Direkt auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts steigt "Auge des Tigers" von Majoe ein. Damit ist er neben Shindy der einzige Deutschrapper, der seine ersten drei Soloalben allesamt an der Spitze unterbringen konnte.

17.02.2017 16:00 • von Dietmar Schwenger

Direkt auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts steigt Auge des Tigers" von Majoe ein. Damit ist Majoe neben Shindy der bislang einzige Deutschrapper, der seine ersten drei Soloalben allesamt an der Spitze unterbringen konnte. Denn auch Breiter als der Türsteher" (2014) und Breiter als 2 Türsteher" (2015) erreichten den Spitzenplatz in den Offiziellen Deutschen Charts. Zudem schafft das "Auge des Tigers" eine höhere Platzierung als der Song, auf den der Künstler im Titel des Albums möglicherweise anspielt: "Eye Of The Tiger" von Survivor schaffte es 1982 hierzulande lediglich bis auf Rang 13 der Hitliste.

Grund zum Feiern hat auch Warner Music: Für den Hamburger Major bedeutet der Majoe-Longplayer bereits das vierte Nummer-eins-Album in Folge - nach Gods Of Violence" von Kreator, Anarchie und Alltag" von der Antilopen Gang und zuletzt den Broilers. Bei all diesen Veröffentlichungen fungiert Warner Music als Vertriebspartner.

Zwölf Wochen lang führte Rag'n'Bone Man die Singlescharts mit Human" an, nun platziert sich das gleichnamige Debütalbum des britischen Künstlers auf Rang zwei. Ebenfalls neu ist auf Position drei landet der Soundtrack zu Fifty Shades Of Grey 2: Gefährliche Liebe". Der Vorgägner konnte sich über sechs Monate lang in den Charts halten.

Die Vorwochen-Eins, (sic!)" von den Broilers, fällt derweil auf vier zurück.

Auf Rang fünf steigt zudem das Debütalbum des Schauspielers Matthias Schweighöfer, Lachen weinen tanzen", in die Charts ein. Das Album ist auf unter dem Dach von Pantaleon Entertainment gegründeten Label PantaSounds erschienen: "Wir freuen uns, mit dem ersten Album direkt in den Top Five zu landen", berichtet PantaSounds-Mitbegründer Pino Brönner. "Der Dank gilt vor allem Jasmin Shakeri, Peggy Weiß, Arne Schumann, Nisse Ingwersen, Josef Bach und allen voran Matthias Schweighöfer."

Von vier auf sechs rutscht Jetzt geht's richtig los!" von Klubbb3, von fünf auf sieben verliert Seelenbeben" von Andrea Berg ebenfalls zwei Zähler. Zurück in den Top Ten sind die Rolling Stones, deren Blue & Lonesome" von 16 auf acht geht. Ebenfalls zurück unter die besten Zehn klettert Herzbewohner" von Kerstin Ott von 13 auf neun.

Schlusslicht der Top Ten ist ein weiterer Neuzugang: Hier findet sich The Grinding Wheel" von Overill.

Das Spitzenduo bei den Singles bilden weiterhin Ed Sheeran mit Shape Of You" und Zayn & Taylor Swift mit dem "Fifty Shades Of Grey 2"-Soundtracksong I Don't Wanna Live Forever". The Chainsmokers rücken mit Paris" von vier auf drei vor. Dafür zieht sich Castle On The Hill" von Ed Sheeran von drei auf vier zurück. Unverändert auf der Fünf hält sich Rockabye" von Clean Bandit feat. Sean Paul & Anne-Marie.

Und auch auf Position sechs gibt es keinen Wechsel - obwohl Kaleo dort Way Down We Go" singen. Von acht auf sieben verbessert sich Call On Me" von Starley, während Platz sieben der Vorwoche, Alone" von Alan Walker, nun auf acht gelandet ist. Von 18 auf neun schießt Loin" von Maître Gims feat. Dany Synthé. Von 17 auf zehn arbeitet sich Scared To Be Lonely" von Martin Garrix feat. Dua Lipa empor.

Den zweithöchsten Neuzugang bei den Singles landet Levina, die Siegerin des deutschen ESC-Vorentscheids. Ihr von den ARD-Zuschauern in der Show gewählter Siegestitel, Perfect Life", steigt auf Rang 28 ein. Die Ehre, als höchster Neueinsteiger in die dieswöchige Auswertung zu gelangen, gebührt indes Katy Perry und Skip Marley mit ihrem Duett knapp davor auf 26.

Die Compilation-Charts kennen eine neue Nummer eins: "Club Sounds Vol. 80". Die Dance-Kopplung hat Schlager Champions - Das große Fest der Besten" auf Rang zwei verdrängt. Ohne Regung verharren die Bravo The Hits 2016" auf drei, während die Club Sounds - Best Of 20 Years" von zwei auf vier fallen. Unverändert auf fünf behauptet sich The Dome Vol.

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