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Charts KW 08: Broilers setzen Nummer-eins-Chronik von Warner Music fort

Für die Broilers ist es das zweite Nummer-eins-Album, für Vertriebspartner Warner Music bedeutet der Erfolg von "(sic!") das dritte Nummer-eins-Album in Folge in den Offiziellen Deutschen Charts.

10.02.2017 16:38 • von Dietmar Schwenger
Freuen sich über ihr zweites Nummer-eins-Album: die Broilers (Bild: Robert Eikelpoth)

Für die Broilers ist es das zweite Nummer-eins-Album, für Vertriebspartner Warner Music bedeutet der Erfolg von(sic!)"das dritte Nummer-eins-Album in Folge in den Offiziellen Deutschen Charts. Denn die Vorwochen-eins, Gods Of Violence" von Kreator, war genau wieAnarchie und Alltag" von der Antilopengang in der Woche davor, ein Vertriebsthema von Warner Music. Zweimal involviert war JKP bei den drei Nummer-eins-Alben: Das Label der Toten Hosen hat das Album der Antilopengang veröffentlicht und betreut die Broilers im Management.

Die Broilers hatten 2014 mit Noir" bereits Platz eins der Albumcharts erreicht. Mit drei weiteren Longplayern waren sie zudem in den deutschen Charts platziert. Auch für JKP bedeutet der erneute Erfolg der Broilers viel, wie Patrick Orth, Geschäftsführer JKP, formuliert: "Wir freuen uns über das entgegengebrachte Vertrauen der Broilers und über die zweite Nummer eins in diesem Jahr, die wir mit unserer kleinen Plattenfirma betreuen durften."

Auf den Rängen zwei und drei finden sich hinter den Broilers gleich zwei weitere Neuzugänge: Auf der Zwei steigt Makarov Komplex" von Capital Bra ein, einen Platz tiefer fragt B-Tight Wer hat das Gras weggeraucht?". Unverändert auf vier hält sich Jetzt geht's richtig los!" von Klubbb3 und ebenfalls ohne Regung verharrt Seelenbeben" von Andrea Berg auf Position fünf.

Von eins auf sechs stürzt "Gods Of Violence" von Kreator, während sich der La La Land"-Soundtrack um einen Platz auf Position sieben empor arbeitet. Auf acht findet sich mit Live In South Africa: Dust And Thunder" von Mumford & Sons ein weiterer Neueinsteiger. Von 18 auf neun brettert A/B" von Kaleo - zugleich der dritte von insgesamt vier von Warner Music vertriebenen Titeln in den Top Ten. Der vierte Warner-Longplayer schließt die Bestenliste der zehn meistverkauften Alben in dieser Woche ab: Das jüngst mit Doppel-Platin ausgezeichnete Stärker als die Zeit" von Udo Lindenberg stand in der Vorwoche noch auf Rang 15.

Auch Universal Music kommt derweil auf vier Nennungen unter in den zehn bestverkauften Alben: Neben Capital Bra sind das Klubbb3, "La La Land" und Mumford & Sons.

In den Singlescharts besetzt Ed Sheeran mit Shape Of You" wie gehabt die Spitze. Castle On The Hill" rutscht von Rang zwei auf drei und macht Platz für Zayn & Taylor Swift, die I Don't Wanna Live Forever", den Titelsong aus dem Film "Fifty Shades of Grey 2 - Gefährliche Liebe", auf Platz präsentieren (Vorwoche: sechs).

Platz vier nicht verlassen hat Paris" von den The Chainsmokers, dagegen fällt Rockabye" von Clean Bandit feat. Sean Paul & Anne-Marie von drei auf fünf. Von sieben auf sechs klettert indes Way Down We Go" von Kaleo. Von fünf auf sieben fällt Alone" von Alan Walker. Keine Bewegung gibt es auf Rang acht: Hier behauptet sich Call On Me" von Starley.

Von 30 auf neun katapultiert sich Steady 1234" von Vice feat. Jasmine Thompson & Skizzy Mars. Schlusslicht der Top 10 ist Now And Later" von Sage The Gemini (Vorwoche: neun). Höchster Neuzugang bei den Singles auf Position 29 ist Where's The Revolution", die neue Single von Depeche Mode und Vorbote des kommenden Albums "Spirit".

Bei den Compilation sind die ersten drei Plätze unverändert: Hinter den Schlager Champions - Das große Fest der Besten" folgen Club Sounds - Best Of 20 Years" und Bravo The Hits 2016". Der höchste und zugleich einzige Neueinsteiger erscheint auf Rang vier: Kontor Festival Sounds 2017 - The Beginning". Wie in der Vorwoche verteidigt The Dome Vol Position fünf.

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