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UK-Charts: Green Day klar vor Barry Gibb

Wie in den USA zelebrieren Green Day auch in Großbritannien mit "Revolution Radio" ihre dritte Nummer eins bei den Longplayern - mit deutlichem Abstand vor dem einstigen Bee Gee Barry Gibb. Bei den Singles hält sich James Arthur oben.

17.10.2016 16:29 • von Frank Medwedeff
Auch auf der Insel top: Green Day (Bild: Frank Maddocks)

Wie in den USA zelebrieren Green Day auch in Großbritannien mit Revolution Radio" ihre dritte Nummer eins bei den Longplayern. Auch auf der Insel hatte das Trio aus Kalifornien zuvor schon mit American Idiot" (2004) und 21st Century Breakdown" die Nase vorn.

Green Day setzten in der aktuell ausgewerteten Woche rund doppelt so viele Einheiten ab wie die neue Nummer zwei: Barry Gibb, einziges noch lebendes Mitglied der Bee Gees, entert mit seinem erst zweiten Soloalbum, In The Now", die UK-Hitliste an zweiter Stelle. Von null auf drei katapultieren sich Alter Bridge mit The Last Hero", und auch an vierter Position taucht mit "Stay Together", dem neuen Werk der Kaiser Chiefs, ein Neuzugang auf.

Somit bleibt für den Spitzenreiter von vergangener Woche, Craig Davids Following My Intuition", lediglich noch der fünfte Platz übrig. OneRepublic betreten die Szenerie mit Oh My My" auf Platz sechs, während The Shires mit "My Universe" von drei auf sieben zurückfallen.

Den Rest der Top Ten teilen dann drei weitere Neueinsteiger unter sich auf: So setzt sich der Bluesbarde Seasick Steve mit Keepin' The Horse Between Me & The Ground" auf Listenplatz acht, gefolgt von Norah Jones, die sich auf Day Breaks" im Vergleich zu ihren letzten Platten wieder verstärkt dem Jazz zuwendet. Von null auf zehn schaffen es Feeder aus Wales mit "All Bright Electric". Die White Lies verfehlen mit dem Einzug ihres Werks Friends" auf Rang elf somit haarscharf die Top Ten.

In den UK-Singles-Charts hat James Arthur mit seinem Hit Say You Won't Let Go" in der dritten Woche in Folge das Sagen. Nach Angaben der Official Charts Company erzielte der Titel in der soeben ausgewerteten Woche fast 50.000 verkaufte Downloads und mehr als 5,6 Millionen Streamingaufrufe im Vereinigten Königreich. Arthur befeuerte das Interesse noch mit einem Vortrag des Songs als Gast der Castingshow "The X Factor".

The Chainsmokers klettern mit Closer", ihrem Renner in Verbund mit Halsey, wieder von drei auf zwei und tauschen somit die Position mit dem Starboy" von The Weeknd feat. Daft Punk.

Ariana Grande und Nicki Minaj robben sich mit ihrer Kollaboration Side To Side" von fünf auf vier vor, und um drei Plätze von acht auf fünf steigern sich die australische Sängerin Sia und US-Rapper Kendrick Lamar mittels ihrer gemeinsamen Aufnahme The Greatest".

Einziger Neueinsteiger in den Top Ten ist an neunter Stelle Bruno Mars und seine Single 24K Magic", ein Vorbote des gleichnamigen Albums.

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