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Marc Oßwald übernimmt Leitung von KoKo & DTK Entertainment

Umbruch bei KoKo & DTK Entertainment: Die beiden Geschäftsführer Armin Nissel und Dieter Bös scheiden sowohl als Gesellschafter als auch als Geschäftsführer aus. Das Ruder übernimmt nun Marc Oßwald.

11.10.2016 11:35 • von Dietmar Schwenger
Leitet nun KoKo & DTK allein: Marc Oßwald (Bild: KoKo & DTK Entertainment)

Umbruch bei KoKo & DTK Entertainment: Die beiden Geschäftsführer Armin Nissel und Dieter Bös scheiden zum 31. Oktober 2016 sowohl als Gesellschafter als auch als Geschäftsführer aus dem Unternehmen aus. Infolgedessen werde der Firmensitz in Konstanz zum 31. Januar 2017 geschlossen, teilt das Unternehmen mit.

Das Ruder übernimmt nun allein der verbleibende geschäftsführende Gesellschafter, Marc Oßwald: "Die KoKo & DTK Entertainment bleibt weiterhin bestehen. Die Konzerte, die bislang vom Büro in Konstanz aus betreut wurden, werden zukünftig von den Mitarbeitern in Freiburg und Tübingen bearbeitet", erläutert Oßwald.

Die beiden langjährigen Geschäftsführer Armin Nissel und Dieter Bös würden KoKo jedoch auch in Zukunft verbunden bleiben und würden ihre Erfahrung und Expertise zur Verfügung stellen, betont man bei KoKo.

"Es wäre falsch, wenn ich sagen würde, ich gehe leichten Herzens aus der Geschäftsführung von KoKo & DTK", sagt Dieter Bös. "Dazu hat mir die Arbeit in den vergangenen drei Dekaden zu viel Spaß gemacht. Aber die Tatsache, dass Marc Oßwald die Geschäfte weiter führt und die Aussicht, künftig losgelöst vom Tagesgeschäft die Festivals und Open Airs buchen zu können, ist so verlockend, dass ich mich auf die anstehenden Jahre freue."

Oßwald setzt dabei vor allem auf Beständigkeit: "Gut eingeführte Events wie das Hohentwielfestival Singen, das Meersburg Open Air oder das Zeltfestival in Konstanz werde ich mit meinem Team in Freiburg und Tübingen selbstverständlich mit gleichem Herzblut weiterführen." Und auch bei den Winterveranstaltungen möchte der Konzertmanager Kontinuität waren: "Interessante Hallen und Gastspielhäuser in Städten wie Ravensburg, Friedrichshafen, Singen und Kreuzlingen wird KoKo natürlich auch in Zukunft bespielen."