chartwoche.de

Charts KW 34: Erster Platz eins für die Blues Pills

Mit ihrem zweiten Album, "Lady In Gold", gelingt den Blues Pills erstmals der Sprung auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts. Höchster Neuzugang bei den Singles ist "Let Me Love You" von DJ Snake feat. Justin Bieber.

12.08.2016 15:46 • von Dietmar Schwenger
Mit ihrem zweiten Album sind sie an der Spitze angelangt: die Blues Pills (Bild: Peder Carlsson)

Mit ihrem zweiten Album, Lady In Gold", gelingt der schwedischen Bluesrock-Band Blues Pills erstmals der Sprung auf Platz eins der Offiziellen Deutschen Charts. Vor zwei Jahren hatten die Blues Pills mit ihrem gleichnamigen Debütalbum Rang vier erreicht. Dafür fällt der Spitzenreiter der Vorwoche, Afraid Of Heights" von Billy Talent, auf Platz zwei zurück.

Die hessische Punkband Serum 114 stellt mit Die Nacht mein Freund" den zweithöchsten Neuzugang auf Rang drei. Von drei auf vier fällt Wie ein Feuerwerk" von den Amigos und auch Frei.Wild müssen Plätze abgeben: 15 Jahre Deutschrock & SKAndale" rutscht von zwei auf fünf. Unverändert auf der Sechs hält sich Stärker als die Zeit" von Udo Lindenberg.

The Shadow Self", das neue Album der einstigen Nightwish-Sängerin Tarja, platziert sich auf Rang sieben neu in den Charts. Abwärts geht es für Volbeat. Ihr Seal The Deal & Let's Boogie" purzelt von fünf auf acht. Neu eingestiegen sind auch zwei Soundtracks: Suicide Squad" auf Rang neun und - weiter unten - Star Trek Beyond" auf der 92. Mit Immortalized" (Vorwoche 17) kehren Disturbed in die Top Ten zurück.

Bei den Singles verteidigt Imany mit ihrem Sommerhit Don't Be So Shy" in der 13. Platzierungswoche die Spitzenposition. Zum sechsten Mal steht der Song nun auf der Eins. Dahinter folgen Major Lazer feat. Justin Bieber & MØ mit Cold Water" (Vorwoche: zwei) und Felix Jaehn feat. Alma mit Bonfire" (Vorwoche vier).

Shawn Mendes verbessert sich Treat You Better" um einen Zähler auf die Vier, während This Girl" von Kungs vs. Cookin' On 3 Burners von drei auf fünf rauscht. Mike Perry feat. Shy Martin klettert mit The Ocean" von elf auf sechs und auch Jennifer Lopez legt zu: Ain't Your Mama" schiebt sich von acht auf sieben.

Höchster Neuzugang auf Position acht ist Let Me Love You" von DJ Snake feat. Justin Bieber. Jonas Blue feat. JP Cooper knallt mit Perfect Strangers" von 17 auf neun. Dagegen trudelt "Can't Stop The Feeling!" von Justin Timberlake von sechs auf zehn.

Kurz nach Ende ihrer Deutschlandtour ist Rihanna mit vier Songs in den Singles-Charts vertreten - als Solistin oder als Duettpartnerin: This Is What You Came For" (20), Too Good" (36), Needed Me" (72) und Work" (82). Das gelingt außer ihr nur noch Drake und Justin Bieber.

Bei den Compilations steht Bravo Hits 94" souverän auf der Eins, danach aber folgen zwei Neuzugänge: Club Sounds Vol auf zwei und Kontor Summer Jam 2016" auf drei. Die ebenfalls von Kontor Records vermarktete Zusammenstellung Tomorrowland 2016 - The Elixir Of Life" findet sich auf vier wieder (Vorwoche: zwei). Von drei auf fünf geht es für The Dome Summer 2016".

We Love Summer 2016" indes ist der dritthöchste Neuzugang auf Position sechs in der Compilation-Liste.

Alle Charts von MusikWoche im Überblick finden Abonnenten hier.