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US-Charts: Historischer Triumph für Zayn

In den US-Longplay-Charts rast Zayn mit "Mind Of Mine" von null auf eins - und ist hier der erste männliche Solokünstler aus Großbritannien überhaupt, dem dies mit seinem ersten Album gelingt.

04.04.2016 15:05 • von Frank Medwedeff
Schreibt sich in die Charts-Geschichtsbücher ein: Zayn (Bild: Sony Music)

In den US-Longplay-Charts rast Zayn mit Mind Of Mine" von null auf eins - und ist hier laut "Billboard" der erste männliche Solokünstler aus Großbritannien überhaupt, dem dies mit seinem ersten Album gelingt. 1988 landete George Michael zwar mit seinem ersten Solowerk Faith" hier zwar auch eine Nummer eins, stieg damals allerdings zunächst lediglich auf Rang 41 ein und benötigte neun Wochen, um an die Spitze zu kommen.

Zayn Malik, oder kurz Zayn, wie er sich als Solokünstler nennt, stand als Bestandteil von One Direction zuvor bereits mit vier Alben ganz oben in den Billboard 200: 2012 mit Up All Night" und Take Me Home", 2013 mit Midnight Memories" sowie 2014 mit Four". Den klaren Erfolg mit "Mind Of Mine" sicherte er sich mit 157.000 Charts-Einheiten (inklusive eingerechneter Downloads und Streams von Songs des Albums) in der am 31. März zu Ende gegangenen Erhebungswoche, die Zahl der verkauften Alben betrug 112.000.

59.000 erzielte Charts-Units (darunter 54.000 Albumverkäufe) bringen die R&B-Sängerin und Songschreiberin K. Michelle mit "More Issues Than Vogue" in dieser Woche direkt auf den zweiten Platz. Ebenfalls eine Nummer zwei holte sie 2013 mit ihrem Debüt "Rebellious Soul", 2014 folgte noch ein sechster Platz mit "Anybody Wanna Buy A Heart?".

Rihanna hält sich mit Anti" (50.000 Wocheneinheiten) auf dem dritten Rang, Justin Bieber steigt mit Purpose" von fünf auf vier (48.000) und vollführt einen Platztausch mit Adeles 25" (47.000). Von sieben auf sechs rauf geht das Album Blurryface" von den Twenty One Pilots (41.000 Units), angeschoben durch eine Sonderpreisaktion im iTunes Store.

Der Rapper Young Thug hievt sich nach der ersten Verkaufswoche seines Mixtapes "Slime Season 3" (38.000 Units) sofort auf Rang sieben - und damit erstmals in seiner Karriere in die Top Ten der Album-Hitliste der Vereinigten Staaten. Country-Crack Chris Stapleton rutscht mit Traveller" um zwei Positionen nach unten auf die Acht (31.000).

Von null auf neun rocken sich Asking Alexandria mit The Black" (30.000 Einheiten) - und damit zum dritten Mal in die Top Ten nach 2011 mit Reckless And Relentless" (ebenfalls eine Nummer neun) und 2013 mit From Death To Destiny" (Platz fünf). Von 13 auf zehn klettert The Weeknd, dessen Album Beauty Behind The Madness" in der ausgewerteten Woche auf knapp unter 30.000 Units gekommen ist.

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