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UK-Charts: Adele vor James

In den britischen Longplay-Charts verteidigt Adele mit "25" einmal mehr die Tabellenführung und hat hiermit jetzt zwölf Wochen auf eins zu Buche stehen. James katapultieren sich mit "Girl At The End Of The World" direkt auf den zweiten Platz.

29.03.2016 15:56 • von Frank Medwedeff
Macht das Dutzend voll: Adele (Bild: Alasdair McLellan)

In den britischen Longplay-Charts verteidigt Adele mit 25" einmal mehr die Tabellenführung und hat hiermit jetzt insgesamt zwölf Wochen auf eins zu Buche stehen. James, die am Anfang der frisch ausgewerteten Woche sogar noch auf Pole-Kurs waren, bringen ihr neues Album Girl At The End Of The World" als höchsten Neueinsteiger der Woche auf den zweiten Platz. Ihren einzigen Spitzenreiter in der UK-Album-Hitliste feierte die Band aus Manchester um Sänger Tim Booth 1998 mit ihrem Sampler The Best Of James". Auf Platz zwei wie jetzt landete die Formation auch bereits mit den Studioalben Gold Mother" (1990), Seven" (1992) und Millionaires" (1999).

James schieben Justin Biebers Purpose" auf Rang drei zurück. Auch einen Platz verliert Jess Glynne mit I Cry When I Laugh" (von drei auf vier). Von null auf fünf brettert US-Rockstar Iggy Pop mit Post Pop Depression" - und kann sich über sein erstes Top-Ten-Album in Großbritannien überhaupt freuen.

Das aktuelle Coldplay-Werk A Head Full Of Dreams" sinkt von fünf auf sechs, und von vier auf sieben abwärts geht es für David Bowies Best Of Bowie". Auf Position acht stehen bleibt James Bay mit Chaos & The Calm", während Little Mix mit Get Weird" auf der Neun nun um zwei Stellen schlechter als in der vergangenen Woche dastehen. Auf Platz zehn debütiert der neue Longplayer von Underworld, "Barbara Barbara, We Face A Shining Futurure".

Als Neuzugänge Einzug in die Top 20 halten auf Rang zwölf Primal Scream mit Chaosmosis" sowie auf 14 Gwen Stefani mit This Is What The Truth Feels Like", ihrer Nummer eins aus den Longplay-Charts in den USA.

In den britischen Singles-Charts liegt Mike Posner mit I Took A Pill In Ibiza" in der zweiten Woche nacheinander vorn, diesmal laut der Official Charts Company mit 82.000 kombinierten Charts-Verkäufen und damit 11.000 Einheiten Vorsprung auf die dänische Band Lukas Graham, die mit 7 Years" an zweiter Stelle verweilt. Zu Posners Wochensieg trugen nicht zuletzt 4,1 Millionen Streams von "I Took A Pill In Ibiza" bei.

Einen Rang rauf auf drei geht es für die Nummer Work From Home" von Fifth Harmony feat. Ty Dolla $ign. Somit rutscht Zara Larssons Lush Life" an die vierte Stelle ab. DJ und Produzent Sigala stürmt mit "Say You Do", einer Kollaboration mit Imani und DJ Fresh, von 46 auf fünf und landet damit seinen dritten Top-Five-Hit in Folge nach seiner Nummer eins mit Easy Love" und einem dritten Platz mit dem Stück Sweet Lovin'" (mit Unterstützung von Bryn Christopher).

Je um eine Stelle abwärts geht es für die Aufnahmen Work" von Rihanna feat. Drake (von fünf auf sechs) und Fast Car" von Jonas Blue und Dakota (von sechs auf sieben). Sia macht indes einen signifikanten Sprung nach oben von 16 auf acht mit ihrer neuen Single Cheap Thrills". Verbessern können sich auch Tinie Tempah feat. Zara Larsson mit "Girls Like" (von zehn auf neun) sowie Zayn mit Pillowtalk" (von zwölf auf zehn).

Höchster Neueinsteiger der Woche ist hier auf Rang 17 der Track "Nothing Like This" von Blonde & Craig David.

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